@heinzi-Lindenstrasse-Fan-Forum
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Autor Thema: Mini, Spontan-und Zufallstreffen II.  (Gelesen 173544 mal)
Eisblume
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« Antworten #1025 am: 24 September 2018, 15:48:14 »

Schöne Berichte, das!

Ich stamme ja aus deeeer Teegegend in Deutschland. Ich wurde quasi mit Ostfriesenmischung großgezogen. (Nu ja, bis auf 1,58m.) Für uns ist Tee immer schwarzer Tee, das muß man nicht dazu sagen. Als ich also das erste Mal fern der Heimat "Tee" bestellt habe, muß ich ziemlich sparsam geschaut haben - es wurde, glaube ich, Hagebutte oder so was serviert, halt irgendwas, das die seit Urzeiten aufbewahrt hatten. Das war mir eine Lehre.  biggrin
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Autor Thema: Mini, Spontan-und Zufallstreffen II.(Gelesen 173544 mal)
Schnecke
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« Antworten #1026 am: 24 September 2018, 19:35:58 »

Und Pfefferminztee ist überhaupt der Tee, den mag ich auch, nix Earl Grey & Co.  smile



Ich mag auch Pfefferminztee, aber wenn ich schwarzen Tee bestelle, möchte ich keinen Pfefferminztee. Das ist wie wenn ich Wasser bestelle, aber Cola bekomme. Ist auch kalt und sprudelt.

 gung Vor allem gerade Pfefferminztee muss man mögen. Ich mag den zwar gerne, aber ich kenne viele Leute die den so gar nicht mögen (Kaugummitee  biggrin). Ich habe nicht ganz grundlos immer 2-3 Beutel ordentlichen Tee in der Handtasche. Wobei im Lokal werden sie eher kein Teewasser servieren, wenn sie keinen vernünftigen Tee haben.
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« Antworten #1027 am: 25 September 2018, 12:06:50 »

Kaugummitee....

Ich schmeiß mich weg...

 biggrin biggrin
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Münster ist größer, als die meisten denken. In Ost-West-Richtung 20,6 km, in Nord-Süd-Richtung 24,4 km.

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« Antworten #1028 am: 25 September 2018, 12:27:57 »

Deswegen mag ich den!  led
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Vivian
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« Antworten #1029 am: 06 November 2018, 23:09:28 »

So, bevor ich alles vergesse, will ich doch mal mein wunderschönes Leipzigwochenende aufschreiben und kann vielleicht auch den Leipziginteressierten noch einige Reisetips geben.

Normalerweise fahre ich zu angenehmeren Jahreszeiten in mein gutes Leipzig, aber als ich im Sommer sah, daß dort "Faust" gegeben wird, stand die Entscheidung fest: Faust im November in Leipzig mit dem Glückskind. Das Glückskind allerdings fiel erst mal in Schockstarre...im Sommer für November planen? Am Ende wohl noch eine Theaterkarte kaufen? Sich so weit im Voraus festlegen? Soweit kommt's noch!  beleidigtvb6

Nachdem wir also erst einmal eine Weile über verschiedenen Umgang mit Planung und Unsicherheitsvermeidung diskutierten, schlug ich drei Lösungen vor:
1. Ich kaufe die Karten und das Glückskind nimmt bis November Beruhigungsmittel, um mit der langfristigen Planung klarzukommen
2. Niemand kauft Karten, wir vertrauen auf die Abendkasse und ich nehme bis November Beruhigungsmittel, um mit der Unsicherheit klarzukommen
3. Ich kaufe heimlich Karten, lasse das Glückskind kurzfristig entscheiden, ob sie mitkommt und schnappe mir notfalls eben eine andere Begleitung (vorzugsweise gut aussehend und männlich)
Das Glückskind votierte für Option 2, und durchgesetzt wurde Option 3, das wußte sie aber natürlich nicht, sonst wäre es ja nicht Option 3 gewesen... Hätten wir mal Option 2 gemacht, dann wäre uns einiges erspart geblieben.

Still und heimlich buchte ich also auch Zug und Hotel, und haaaaaaach, da habe ich mir einen Traum erfüllt. Ich sabbere schon seit langem um den Fürstenhof herum und die haben, anders als das Glückskind, nichts gegen langfristige Planung und belohnen diese mit günstigeren Preisen. Also wird auch dieses gebucht.

Irgendwann fragte das Glückskind mal dezent-indirekt, ob ich nun nach Leipzig kommen würde und ich - cool bis in die Haarspitzen - meinte, das würde ich ihr dann am Tage meiner Ankunft mitteilen. Letztlich hat sie aber dann doch erfahren, wann ich ankomme und daß Theaterkarten gekauft wurden. Sie trug es mit Fassung, hat es aber gleich aus Selbstschutz verdrängt und wußte dann eine Weile nicht, wie sie mich unauffällig nach meinem Ankunftstag fragen konnte. Dank einer Diskussion mit Nono im Meinereiner - die unverschämterweise genau an meinem Leipzigwochenende nicht da war - wußte dann auch das Glückskind alle relevanten Daten.

Am Freitag also ging es los. Die Deutsche Bahn zeigte sich ausnahmsweise mal von ihrer besten Seite - zumindest mir gegenüber. Der Zug war absolut pünktlich, der auf der Rückfahrt auch. Allerdings fuhr er auf der Hinfahrt nur mit der halben Anzahl Waggons, weil ein Triebwagen kaputt war. Sogar in der ersten Klasse saßen die Leute dann auf dem Boden. Ich war ganz froh über meinen reservierten Platz....Planung zahlt sich eben aus.

Da das Glückskind anders als ich zur pflichtbewußten Bevölkerung gehört, mußte sie noch arbeiten und wir hatten Zeit und Ort in der Stadt verabredet. Ich also erst mal zum Fürstenhof  heart. Es war Liebe auf den ersten Blick, jedenfalls von meiner Seite. Dann schien auch noch die Sonne, es war mild draußen und so zog ich nach dem Einchecken sehr fröhlichen Herzens los in die Stadt, direkter Linie zu den Antiquariaten (vier in einer Straße! Was für eine Stadt!). Danach war noch Zeit für einen Besuch in der Nikolaikirche, die mich jedes Mal wieder anrührt.

Im Mephisto, das ich jedem Cocktailtrinker und Raucher nur empfehlen kann (ja, man darf dort drinnen rauchen, und zudem schaut alle halbe Stunde Mephisto lachend aus der Decke), konnten das Glückskind und ich uns alsdann fröhlich begrüßen und unsere jeweiligen Outfits loben. Vor dem Theater ging es dann noch zum Essen und danach überließ ich es vertrauensvoll dem Glückskind, mich zum Schauspielhaus zu führen (ich hatte natürlich für alle Fälle einen Stadtplan in der Handtasche). Sie schaffte es auch fast ohne Umweg. Das Schauspielhaus gefiel mir sehr gut, ein schlichtes und stilvolles Gebäude. Seeeehr viel junges Publikum, es sah aus, als ob alle Deutschlehrer Leipzigs ihre Schüler ins Theater geschleppt haben.

Nun denn, bald saßen wir schön mittig und waren gespannt. Mir war bewußt, daß es wahrscheinlich eine moderne Inszenierung sein würde, traditionell ist ja wohl leider per se out (so out, daß es fast schon wieder innovativ wäre, es mal wieder zu verwenden). Das Glückskind hatte beunruhigende Rezensionen gelesen, aber die bezogen sich auf eine ebenfalls im Schauspielhaus stattfindende Inszenierung von Faust I & II als 6-Stunden-Epos. Bei unserem bescheidenen Faust I würde es doch sicher nicht ganz so seltsam zugehen. Und außerdem...was kann man an Faust schon grundlegend verderben? Solange der Text stimmt, bin ich zufrieden.

Ja......

Na ja....

Man kann den Faust wohl auch inszenieren, ohne sich mit Goethes Text aufzuhalten... Am Anfang war ich versucht, auf meiner Karte nachzuschauen, ob wir im richtigen Theaterstück sind. Es wurden einzelne Textfragmente genommen, etwas alberner Nicht-Goethischer Text dazugepackt und irgendwann erschien dann eine Art Schulklasse auf der Bühne und gröhlte Dinge wie "HaHaHa, HuHuHu, MeMeMe!" so lange, bis das Glückskind und ich vor unterdrücktem verzweifelten Lachen fast erstickt sind. Wir hatten beide Fluchtinstinkte, saßen ja aber so schön mittig (was das Glückskind mir dann noch mehrfach vorwarf). Manche Szenen wurden dann auch gleich dreimal wiederholt und das auf recht alberne Weise, dann leerten 10 Leute je eine Maß echtes Bier und ließen die Hälfte auf den Bühnenboden laufen, so daß es den Rest des Abends nach Bier stank, und schließlich hielt Faust seinen "Habe doch..."-Monolog gänzlich ohne Vokale (das Glückskind hat den Monolog erkannt, ich kämpfte in dem Moment gerade gegen tiefe Todessehnsucht). Kurzzeitig wurde es dann etwas erträglicher, als die ganze Gretchensache losging, auch wenn Gretchen reichlich rotzig war. Als sie und Faust dann aber ca 50mal nichts anderes sagten als "Versprich mir, Heinrich" - "Was ich kann" und Gretchen dabei wie eine liebeskranke Katze auf Speed immer wieder auf einem halbschräg stehenden Kreisfläche herumrollte, war es wieder etwas...hm....anstrengend.
Letztlich waren wir sehr erleichtert, als es vorbei war und allgemein war der Applaus nicht gerade frenetisch. Am nächsten Tag las ich dann, daß der Intendant es so inszeniert hatte, weil er im Gegensatz zum restlichen gesamten kleinbürgerlichen Deutschland als Einziger erkannt hatte, worum es im Faust eigentlich geht. Aha.

Das mußte nun irgendwie verarbeitet werden und deshalb gingen wir zurück ins Mephisto und haben uns mit Nikotin und Alkohol einigermaßen wiederhergestellt.
Außerdem darf ich keine Theaterstücke mehr aussuchen, aber diese Bedingung des Glückskinds kann ich verstehen.
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Albert spricht es aus. "Der Krieg hat uns für alles verdorben."
Er hat recht. Wir sind keine Jugend mehr. Wir wollen die Welt nicht mehr stürmen. Wir sind Flüchtende. Wir flüchten vor uns. Vor unserem Leben. Wir waren achtzehn Jahre und begannen die Welt und das Dasein zu lieben; wir mussten darauf schießen.

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« Antworten #1030 am: 06 November 2018, 23:09:47 »

Am Samstag wurde ich vom Glückskind in meiner wunderschönen Lobby abgeholt und es ging zuerst noch mal in ein Antiquariat, weil ich dort noch ein Buch über die Geschichte des Fürstenhofes abholen wollte. Die Dame im Antiquariat berichtete dann gleich, daß sie dort ab und an abends sind und wie schön es dort ist, was ich ganz verzückt bestätigte. Daraufhin meinte sie dann aber, daß Leipzig an sich ja nicht so dolle wäre, schon gar nicht im Vergleich zu Berlin. Pfffffffhhhhh! Da war sie an die Falsche geraten. Ich habe ihr dann erklärt, daß das überschätzte Berlin nix hätte, was Leipzig nicht auch hätte (und wußte nicht, daß in dem Moment hinter mir das Glückskind ein schweres Buch erhoben hatte, um es mir auf den Kopf zu donnern - aus Angst vor Zeugen hat sie es dann gelassen). Doch, meinte die Antiquariatsdame, in Berlin könnte man morgens Champagner und einen halben Hummer verzehren, in Leipzig nicht (aber wer will denn das?). Daraufhin habe ich dann erst mal alles aufgezählt, was an Leipzig besser wäre, und seltsamerweise nahm die Dame daraufhin an, daß ich aus Berlin wäre (vielleicht dachte sie, wer diese Stadt gut kennt, mag sie nicht). Als sie das mir gegenüber dann sagte, war ich natürlich sehr empört und outete mich als Frankfurter, wo wir dann eine gemeinsame Basis hatten, da sie Frankfurt sehr schön fand. Schließlich schlug sie vor, ich könne doch bei meiner Leipzigbegeisterung eine Woche ihr Antiquariat führen (gerne!) und sie würde dafür eine Woche nach Frankfurt gehen und meine Arbeit machen. Auf ihre Frage "Sie machen doch hoffentlich nichts Kompliziertes?" mußte ich sagen, daß es schon etwas kompliziert wäre, konnte sie aber damit beruhigen, daß ich ja recht wenig arbeite.

Von dort ging es zum DDR Ostalgiemuseum, von wir gefragt wurden "Sind Sie behindert?", was zwar nur wegen der Ermäßigungen beim Eintritt gefragt wurde, uns aber doch etwas unvorbereitet traf. Das Museum hat viele interessante Stücke, aber leider gibt es keinerlei Beschriftungen und Erklärungen, es wirkt alles ein wenig ungeordnet. Interessant war es, aber für 6,50 Euro Eintritt hätte man mehr erwarten können. Schön ist es aber immer, die Erinnerungen gegenseitig auszutauschen und das haben wir natürlich getan.

Den Nachmittag verbrachten wir dann im Musikviertel, zuerst natürlich mit einem Essen in unserem Stammlokal "Kowalski" (bei dem das Glückskind mich immer brav um Erlaubnis fragt, bevor sie mit jemand andren dorthin geht), dann mit einer zuerst vergeblichen Suche nach der sehr malerischen Brücke im Johannapark. Diese ist wirklich sehr idyllisch und nicht ohne Grund ein beliebtes Fotomotiv, leider ist das Wasser unter ihr - wie mich das Glückskind vorwarnte - sehr geruchsintensiv. Aber der Park war nett, das Musikviertel hat ein paar sehr schöne Villen und ist sehr angenehm zu laufen. Danach wollte ich dann noch in die Universitätsbibliothek, die Albertina. Sie wurde im Krieg (ganz kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner) durch Bomben zerstört, aber wundervoll wieder aufgebaut. Das Treppenhaus alleine ist einen Besuch wert!! Gegenüber stand früher das herrliche zweite Gewandhaus, das ebenfalls zerstört wurde, heute ist dort nur ein scheußlicher Uni-Neubau. Aufgrund meiner intensiven Beschäftigung mit dem Vorkriegsleipzig mußte das arme Glückskind sich das ganze Wochenende anhören, was früher einmal an diversen Stellen stand, und meine wehmütigen Seufzer ertragen.

Ohne Völki geht Leipzig nicht (auch wenn ich das beim ersten Besuch noch anders sah). Nun zeigte das Glückskind, was in ihr steckt! Sie hat sich nicht von der irreführenden Beschilderung reinlegen lassen, hat meinen Google Maps Navi zu Recht ausgelacht und unbeirrt das Völki angefahren. Bald erstrahlte es dann also vor uns. Beeindruckend wie immer. Es war recht kalt, aber eine Runde wollten wir dort drehen. Vor dem Völki sahen wir dann einen Mann, der im Dunkeln Liegestütze machte, auf zwei Vorsprüngen des Denkmals stand eine Gruppe junger Leute und sang subversive Dinge vor einer Kamera. Beim letzten Besuch waren wir hier auf ein City Boot Camp getroffen. Ein Besuch lohnt sich wirklich immer  biggrin. Nachdem wir beide zu höflich waren, der jeweils anderen trotz der Kälte ein wenig Nikotinluftschnappen vorzuschlagen, waren wir schon fast wieder beim Auto, als wir uns dann doch irgenwie verständigten und noch mal zurückgingen, denn auch das Nikotinschnappen am Völki gehört dazu.

Zum Abschluß ging es in die Bar im Fürstenhof, sehr gemütlich konnte man dort sitzen und die Cocktails sind nicht zu verachten. Hunger bekam ich dann auch noch, aber da die Karte sehr fleischlastig war, habe ich einen profanen Teller Pommes erfragt und bekommen, zusammen mit schwerem Silberbesteck. So schick habe ich Pommes sonst noch nie gesessen. Hier haben wir nun stundenlang sehr literarisch diskutiert, das Glückskind hat nach einigen Cocktails ein wenig Schauspieltalent gezeigt und wir haben uns bis heute nicht geeinigt, ob der Satzanfang "Siehst Du," herablassend ist, oder nicht (ist er nicht).

Nachdem wir am Samstag etwas von der Dunkelheit überrascht worden waren, wurde für Sonntag besser geplant: zuerst Waldstraßenviertel (das größte zusammenhängende Gründerzeitviertel in Deutschland, wenn ich mich richtig erinnere), dann die "Drinnensachen". Das Waldstraßenviertel ist wirklich bezaubernd, die Häuser sind herrlich renoviert, es gibt einige originelle Bauten und Baudetails zu bewundern, begrenzt wird das Ganze vom hübschen Rosental. Eine nicht umsonst begehrte Wohngegend und für einen abwechslungsreichen Spaziergang sehr empfehlenswert.

Danach wollte ich eigentlich den Universitätshof ansehen - die Augustusplatzfassade der Universität wurde völlig neu gestaltet und hat sich gegenüber dem Bild zu DDR-Zeiten sehr verbessert. Verglichen mit dem hinreißend schönen Vorkriegsgebäudeensemble ist es allerdings nicht mein Fall. Der Innenhof war allerdings hermetisch versperrt und wir haben es wirklich mit viel Engagement versucht. Dafür hat das Glückskind einen neuen Eisladen entdeckt.

Dann ging es zum Stadtgeschichtlichen Museum. Das Glückskind ist kein großer Fan vom "altem Zeug", aber da sie wußte, wie gerne ich dorthin wollte, hat sie zugestimmt, daß wir dorthin gehen. Das fand ich sehr nett von ihr! In dem kleinen Laden, in dem wir die Eintrittskarten bekamen, plauderte die Kassiererin gerade mit einem Paar und sagte ihnen zum Abschied "Sie waren heute die nettesten Kunden." Na, da kannte sie uns aber noch nicht, ich habe ihr gleich gesagt, daß wir uns jetzt etwas ausgegrenzt fühlen, woraufhin sie strahlend meinte, wir wären ja noch nicht im Rennen gewesen und könnten uns noch qualifizieren. Ich habe also meinen gesamten Charme ausgepackt und war wohl ausnahmsweise tatsächlich mal nett (ob das Glückskind sich dabei in Grund und Boden geschämt habe, weiß ich nicht, aber immerin habe ich diesmal nicht Berlin gedisst). Wir waren daraufhin absolut im Rennen, wie uns die nette Dame mitteilte, es gab sogar Pluspunkte, weil ich in ganzen Sätzen gesprochen habe, was wohl nicht alltäglich ist bei den Museumskunden. Nachdem wir noch erfuhren, daß die nette Dame die besten Käsebemmen überhaupt macht, ging es dann ins Museum. (Und im Gegensatz zu meinen vorherigen Besuchen haben diesmal auch sehr viele Leute schönstes Sächsisch gesprochen, wundervoll!)

Oh, war das schööööööööööööööööööööööööööööööööööön!!! Ganz innovativ, abwechslungsreich, vielfältig. Auch das Glückskind war richtig interessiert und wir haben über zwei Stunden dort verbracht, sind komplett in die Geschichte eingetaucht, sind enge Treppen hochgekraxelt, haben über das Aussehen eines mittelalterlichen Schatzmeisters gelästert, über die Wirkung eines Schillergemäldes diskutiert, bei schönen Kleidern gekiekst, Toleranz gezeigt (ich bin in den Lutherraum gegangen, sie in den Wagnerraum, gegen unsere jeweilige Überzeugung). Es gab so viel zu sehen. Besonders unterhaltsam war ein Teil der Ausstellung zur Novemberrevolution 1918. Hier konnte man Videoaufnahmen von drei Leuten sehen, die zu der Zeit wirklich in Leipzig gelebt hatten und uns nun (natürlich von Schauspielern dargestellt, und wir wissen jetzt, daß Markus einen Nebenjob hat!) ihre Eindrücke der Revolution erzählten. Am Besten war eine Bilanzbuchhalterin, die im herrlichstem Sächsisch berichtete, wie das alles so auf sie wirkte. Mit den Sozis konnte sie nicht viel anfangen, und dann hätten die auch noch befohlen, daß man um 12 Uhr mit der Arbeit aufhören solle. Wo denn das hinführen solle, "e Revolution, wo mer mittags mit dr Arbeit aufheert"? Und wie das überhaupt zu verbuchen wäre, das würde sie als Bilanzbuchhalterin ja schon interessieren, "revolutionsbedingte Auslagen" etwa, und überhaupt wäre sie Bilanzbuchhalterin und also solche.... Sie war herrlich!

Nach so viel Geschichte und Gelaufe waren dann Hirn und Füße doch etwas überbeansprucht, also wurde es mal wieder Zeit für Alk im Fürstenhof. Diesmal in der Bar Wintergarten. Hach, es ist so schön dort! (Falls ich das noch nicht erwähnte). Ich wollte gleich mein Wohnzimmer so umgestalten, aber das Glückskind meinte, daß meine Räumlichkeiten vielleicht nicht so ganz dafür geeignet wären. Bevor wir unsere damaligen Studentenerfahrungen austauschten und überhaupt wieder viele interessante Themen hatten, hörten wir noch, wie ein asiatisches Paar ein Currywurst bestellte - es hätte mich sehr interessiert, ob diese ihnen geschmeckt hat.
Diesmal war das Glückskind klug und blieb beim Alkoholfreien, während mich ein Daiquiri ziemlich umwarf. Man kann nicht sagen, daß die da mit dem Alkohol in den Cocktails sparen....wow.

Am letzten Tag  bawling wurde ich dann noch in die Glückskind'sche Residenz zum Frühstück geladen (und die kleine Vivian ist gaaaanz alleine mit der großen Straßenbahn dorthin gefahren, vom Glückskind vorher wohlausgestattet mit einem Fahrschein). Dort wurde ich so gut und reichhaltig verköstigt, daß ich bis zum Abend zufrieden und satt war. Die Katze ließ sich auch blicken und war sehr zutraulich, die erkennt eben richtige Katzenfreunde. Ich war ganz baff, wie ruhig sie miaute und überhaupt dezent war - ich bin wohl doch schon sehr daran gewöhnt, von Chester angeschrieen zu werden. Wir haben so viel geplaudert und auch weiter literarisch diskutiert und die Zeit ist geflogen. Schließlich mußten wir los, um noch den gestern vereitelten Besuch im Universitätshof zu machen. Hach, die Uniatmosphäre hat schon was, das stellten wir beide wieder fest (auch wenn die Mensa immer noch unappetitlich riecht). Jung sind die da alle, herrje, soooo jung! Erfreut entdeckte ich im modernen Hof und Gebäude auch noch einige alte Bauteile und das arme Glückskind wurde von mir en detail informiert, wie das alles daaaaaaamals vor dem Krieg ausgesehen hatte. Für jemanden, der altes Zeug nicht so schätzt, ist die Arme während meines Besuches ganz schön viel mit Geschichte zugeworfen worden.

Danach wollten wir eigentlich schon die Schillerbüste besuchen, aber die war von einem Holzhäuschen ummantelt - sie war durch Vandalismus sehr beschädigt worden. Schweinerei, sowas, wir waren beide ziemlich sauer.

Ja, und dann wurde mein Herz auch schwer, ein letztes Mal also ging es in den Fürstenhof (erwähnte ich schon, daß er wundervoll ist?), dann zum Bahnhof und dann war schon wieder Abschied angesagt. Wie immer ging die Zeit zu schnell, wie immer war das Glückskind eine tadellose und geduldige Gastgeberin, wie immer war mein Leipzig einfach wundervoll.

Danke, meine Gudste, daß Du auch nach dem Faust noch mit mir sprichst und den Geschichtskram so tapfer ertragen hast.
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Albert spricht es aus. "Der Krieg hat uns für alles verdorben."
Er hat recht. Wir sind keine Jugend mehr. Wir wollen die Welt nicht mehr stürmen. Wir sind Flüchtende. Wir flüchten vor uns. Vor unserem Leben. Wir waren achtzehn Jahre und begannen die Welt und das Dasein zu lieben; wir mussten darauf schießen.

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« Antworten #1031 am: 07 November 2018, 06:11:32 »

Sehr schön.
Als wenn ich dabei gewesen wäre. danke
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Berlin ist größer, als die Meisten denken.  Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km.
In diesem Sinne …
Herzliche Grüße von Rennbiene

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« Antworten #1032 am: 07 November 2018, 06:24:10 »

Sehr schönesr Bericht, vielen Dank.  smile
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« Antworten #1033 am: 07 November 2018, 07:02:20 »

Eine sehr bildlich geschriebene Geschichte... muss der Rennbiene zustimmen... als wären wir dabei gewesen...
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« Antworten #1034 am: 07 November 2018, 08:12:00 »

Toll geschrieben, ich musste mehrmals grinsen, vor allem bei der Beschreibung der Planung. Und für die Inszenierung seid ihr eindeutig nicht intelligent genug.  biggrin
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« Antworten #1035 am: 07 November 2018, 12:34:05 »

Toll geschrieben, ich musste mehrmals grinsen, vor allem bei der Beschreibung der Planung. Und für die Inszenierung seid ihr eindeutig nicht intelligent genug.  biggrin

Dito  smile

Man merkt das schriftstellerische Talent.
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« Antworten #1036 am: 07 November 2018, 12:45:00 »

Stimmt. So gut könnte ich dieses tolle Wochenende niemals beschreiben.  smile Und ich merke gerade, dass ich total viel vergessen habe, als ich der chère mère davon erzählt habe. Am besten ich druck das mal alles aus (abzüglich der Raucher-Passagen  Wink ).

Also, ich komme grad nicht dazu das alles einzeln zu kommentieren. Ich bin hin und weg und will nur so viel sagen: Sollte irgendwie der Eindruck entstanden sein, dass ich irgendwas "erdulden" musste oder nur der Diva zuliebe gemacht habe - nichts dergleichen! Ganz ehrlich, wenn ich gewusst hätte wie toll dieses Geschichtsmuseum eigentlich ist, wäre ich schon viel früher mal reingegangen. Wurde höchste Zeit!  smile

Okay, abgesehen von dem Theaterstück, das war wirklich .... interessant.  biggrin Dieser vokallose Monolog war echt das Beste!  smilie_happy_137 Aber, wie ich hinterher zur Diva sagte: man muss alles mal mitgemacht haben. In ein paar Monaten können wir drüber lachen (wobei, haben wir ja schon).

Also es war wie immer eine Freude, die Diva hier in Leipzig zu empfangen, die von allem immer so herrlich begeistert ist. Die Zeit ging wie immer rum wie nix (abgesehen von den zwei Stunden im Theater). Nächstes Mal such ich dann was aus.  smile


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« Antworten #1037 am: 07 November 2018, 13:48:14 »

Wieso muss ich bei Kowalski und Leipzig eigentlich immer an Schokolade denken?  whistling

Leider produzieren wir gerade keine CD, denn deswegen war ich die letzten Jahre regelmäßig auf Kurzbesuch zum Schnitt der Aufnahmen bei unserem Label, das in Leipzig sitzt. Aber in gut drei Wochen, am ersten Adventssonntag, werde ich wieder mal in Leipzig sein und ein Konzert singen. Allerdings nicht in der schönen Nikolaikirche, sondern in der … ähm … interessanten … Propsteikirche.  biggrin
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« Antworten #1038 am: 07 November 2018, 14:26:32 »


Ach guck. Da wollte ich auch schon immer mal rein. 
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« Antworten #1039 am: 07 November 2018, 17:03:37 »

Im Museum für Stadtgeschichte war ich bei meinem - bisher einzigen - Leipzigbesuch auch. Das ist wirklich klasse! In einem Raum gab es damals auch einiges über Bach, und bei einem Schild habe ich mich ziemlich beömmelt: Sinngemäß ging es darum, dass sich Bach mehr Zeit für seine Familie nehmen wollte und dann auch gleich in die Vollen ging und noch einige Kinder zeugte. Ich kriege es nicht mehr genau zusammen, und leider sind mir auch die Fotos abhanden gekommen, da hatte ich wohl mal etwas zu gründlich aufgeräumt.  Sad
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« Antworten #1040 am: 07 November 2018, 17:50:16 »

Was für ein schöner Bericht, Vivian.

Du verstehst es wirklich, Dinge so lebendig zu schildern, dass der Leser meint, er wäre dabei gewesen und unter Umständen Scheinerinnerungen aufbaut  smile

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« Antworten #1041 am: 07 November 2018, 20:06:14 »


Man merkt das schriftstellerische Talent.

 smile Das höre ich natürlich besonders gerne.


Danke für eure netten Worte. Das Glückskind und ich haben festgestellt, daß diese Treffenberichte auch ganz nützlich sind, wenn wir Daten nicht mehr so im Kopf haben.

Nono, beim nächsten Mal kannst Du dann vielleicht sogar richtige Erinnerungen aufbauen - es wäre schön, Dich nochmal zu sehen, aber Du hast ja nun wirklich ein traumhaftes Wochenende verbracht und das freut mich!
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Er hat recht. Wir sind keine Jugend mehr. Wir wollen die Welt nicht mehr stürmen. Wir sind Flüchtende. Wir flüchten vor uns. Vor unserem Leben. Wir waren achtzehn Jahre und begannen die Welt und das Dasein zu lieben; wir mussten darauf schießen.

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« Antworten #1042 am: 07 November 2018, 20:13:46 »

Das Wort "Scheinerinnerungen" habe ich noch nie gehört, finde ich aber toll.

Das passt auch zu solchen Sachen, wenn man nicht weiß, ob man sich an Kindheitserlebnisse wirklich erinnern kann, oder ob man das nur meint, weil man Fotos oder Filmaufnahmen davon gesehen hat. Meine Tochter ist sich da auch manchmal nicht so sicher.
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« Antworten #1043 am: 08 November 2018, 16:30:04 »

Ein sehr schöner Bericht, wirklich, als wäre man dabei gewesen.

[...] Allerdings nicht in der schönen Nikolaikirche, sondern in der … ähm … interessanten … Propsteikirche.  biggrin

Ist das die "neue"? Ist schon sehr speziell, aber mir gefällt sie.
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"Alles hat seine zwei Seiten."




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« Antworten #1044 am: 08 November 2018, 17:21:23 »

Planung zahlt sich eben aus.

Falls der Zugteil gewählt wurde, der tatsächlich fuhr.
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"Alles hat seine zwei Seiten."

Autor Thema: Mini, Spontan-und Zufallstreffen II.(Gelesen 173544 mal)
hanswurtebrot
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« Antworten #1045 am: 09 November 2018, 11:56:40 »

Ein sehr schöner Bericht, wirklich, als wäre man dabei gewesen.

[...] Allerdings nicht in der schönen Nikolaikirche, sondern in der … ähm … interessanten … Propsteikirche.  biggrin

Ist das die "neue"? Ist schon sehr speziell, aber mir gefällt sie.

Ja, die neue. Ich meinte „interessant“ eigentlich auch gar nicht unbedingt abwertend, sondern durchaus wörtlich. Eine Bekannte ist dort in der Gemeinde engagiert und so konnte (manchmal musste  Wink) ich mir alles ausführlich über die Entstehungsgeschichte anhören. Ich war auch schon mal drin – bin jetzt vor allem auf die musikalische Akustik gespannt.
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