@heinzi-Lindenstrasse-Fan-Forum
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Autor Thema: Vorschau Folge 1696 vom 18.11.2018  (Gelesen 5434 mal)
Hamlet
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« Antworten #25 am: 13 November 2018, 12:01:47 »

Kommt auf die Gegend an; in Niederbayern auf dem Dorf würde man zumindest schwarze Kleidung erwarten.
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«--- Dös is doch die reinste Bananenfabrik! ---»

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salessia
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« Antworten #26 am: 13 November 2018, 12:12:43 »

Ich war mal in Kroatien im Urlaub, wir haben bei Kroaten gewohnt, die wir aus Deutschland kannten. Eine Nachbarin, Mitte 40, war seit ca. 6 oder 8 Monaten verwitwet. Der Mann war an Krebs gestorben. Sie wurde auf ein öffentliches Fest mitgenommen. Dort gab es auch Musik und mein damaliger Mann wollte mit mir tanzen. Er wurde am Arm wieder auf seinen Stuhl runter gezogen mit den Worten: "Das geht nicht, hier ist ein Trauertisch."

Die Witwe durfte auf dieser Insel eigentlich gar nichts, bevor das Jahr um war. Unsere kroatischen Bekannten haben sie manchmal mit auf ihr Boot genommen. Dafür musste sie sich "verkleiden", damit sie nicht erkannt wird. Man darf im ersten Jahr nichts Schönes machen. Auf dem Fest am Tisch sitzen durfte sie komischerweise.

Ich fand das ziemlich furchtbar.
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Autor Thema: Vorschau Folge 1696 vom 18.11.2018(Gelesen 5434 mal)
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« Antworten #27 am: 13 November 2018, 13:37:56 »

Kommt auf die Gegend an; in Niederbayern auf dem Dorf würde man zumindest schwarze Kleidung erwarten.

ja. Anna lebt aber laut Drehbuch mitten in München. Große Stadt in Oberbayern.
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Wer einen Fluss überquert, muss die eine Seite verlassen.
- Mahatma Gandhi -

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Hamlet
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« Antworten #28 am: 13 November 2018, 13:56:25 »

Wenn sie ihren Hantzs wirklich so geliebt hätte, wie sie zuletzt ständig vorgab, würde sie mindestens ein Jahr trauern. Aber Anna liebt exakt und genau nur _eine_ Person: Sich selbst!
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«--- Dös is doch die reinste Bananenfabrik! ---»

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Malke
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« Antworten #29 am: 13 November 2018, 14:00:28 »

Ein Jahr lang schwarz zu tragen, wird heute nicht mehr erwartet. Ich hab das auch nicht gemacht. Aber ich hab mir seinerzeit gedacht, so schlecht war dieser Brauch gar nicht. Das Schwarze war auch eine Art "Warn- und Schutzkleidung": "Achtung, diese Person ist womöglich nicht so gut drauf, sie verarbeitet gerade einen Todesfall."

Wie und wie lange jemand trauert, das ist natürlich individuell verschieden. Es gibt schon Phasen, die nahezu jeder durchläuft, aber wie lange das dauert, dafür gibt es keine Norm.

Ich staune zwar, wenn jemand zwei Jahre nach dem Tod des langjährigen Partners wieder verheiratet ist, aber wie das Leben so spielt! Daran gibt es nichts zu verurteilen.
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« Antworten #30 am: 13 November 2018, 14:02:12 »

Aus meiner Sicht kann man auch trauern, ohne Schwarz zu tragen.
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Lindenstraße darf nicht enden!

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Hamlet
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« Antworten #31 am: 13 November 2018, 14:09:25 »

Man kann natürlich auch sagen, Helga trauert doppelt, also für Anna mit.
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«--- Dös is doch die reinste Bananenfabrik! ---»

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« Antworten #32 am: 13 November 2018, 14:10:01 »

Selbstverständlich. An den Gefühlen der Hinterbliebenen ändert ja die Kleiderfarbe nix.
Das hat mehr eine Signalwirkung an die Umwelt, denke ich.
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« Antworten #33 am: 13 November 2018, 14:13:59 »

Ein Jahr lang schwarz zu tragen, wird heute nicht mehr erwartet. Ich hab das auch nicht gemacht. Aber ich hab mir seinerzeit gedacht, so schlecht war dieser Brauch gar nicht. Das Schwarze war auch eine Art "Warn- und Schutzkleidung": "Achtung, diese Person ist womöglich nicht so gut drauf, sie verarbeitet gerade einen Todesfall."

Das habe ich mir gelegentlich auch gedacht. Es wird ja oft auch recht schnell erwartet, dass man wieder zur Tagesordnung übergeht.
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"Vanaf een Gazelle zie je meer dan vanuit een Jaguar." (Frank van Rijn)

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salessia
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« Antworten #34 am: 13 November 2018, 14:22:55 »

Dem stimme ich zu. Ich fand in meinem beschriebenen Fall nur so schlimm, dass die Witwe ja gern mal raus wollte, also z. B. mit dem Boot mitfahren, aber sie "durfte" es nicht.
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« Antworten #35 am: 14 November 2018, 08:05:19 »

Da gibt es auch immer recht deutliche Unterschiede... Frauen haben ein Jahr zu trauern und der Mann, der nach 3 Monaten mit einer neuen Frau gesehen wird: Klar, er muss versorgt werden, Wäsche muss gewaschen werden.... sowas nervt....


Salessia, sowas ähnliches erlebte ich letztens auch auf Kroatien. Das war für mich auch etwas, wo ich mir dachte: Mensch, macht Euch locker...
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« Antworten #36 am: 14 November 2018, 11:46:49 »

Wenn sie ihren Hantzs wirklich so geliebt hätte, wie sie zuletzt ständig vorgab, würde sie mindestens ein Jahr trauern. Aber Anna liebt exakt und genau nur _eine_ Person: Sich selbst!

Ach Quark!

Anna gehört für mich zu den besten Listra Charakteren.

Sie hat sich breitschlagen, den kranken Mann zu pflegen.
Glaubst du, das war einfach? Menschen mit Hantzens Krankheitsbild sind oft sehr unleidlich, weil sie es hassen krank zu sein. Ist ja logisch.
Es ist nicht schön, dem eigenen Verfall zuzusehen.
Da kriegt der pflegende Partner viel ab.
Und vor allem bekommt der Partner zu wenig Dank und hat zu wenig Möglichkeiten, Kräfte nachzutanken.

Anna war ja schon fast draussen, aus der Beziehung, als ihr Hantz das Kind in den Arm legte.

Ich hoffe, sie lebt jetzt wieder auf und findet bald eine neue, glückliche Beziehung.
Helga hatte das auch, mit ihrem Erich.
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« Antworten #37 am: 14 November 2018, 13:12:37 »

Na, die Pflege hielt sich ja doch sehr in Grenzen. Da hat manch eine mit dem Opa aber mehr zu schaffen.
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« Antworten #38 am: 14 November 2018, 15:57:25 »

Ein Jahr lang schwarz zu tragen, wird heute nicht mehr erwartet. Ich hab das auch nicht gemacht. Aber ich hab mir seinerzeit gedacht, so schlecht war dieser Brauch gar nicht. Das Schwarze war auch eine Art "Warn- und Schutzkleidung": "Achtung, diese Person ist womöglich nicht so gut drauf, sie verarbeitet gerade einen Todesfall."

Das habe ich mir gelegentlich auch gedacht. Es wird ja oft auch recht schnell erwartet, dass man wieder zur Tagesordnung übergeht.

 gung gung für Euch beide.

Selbst hier auf dem Dorf habe ich schon erlebt, daß sich über Leute aufgeregt wurde,
die Schwarz nach einem Trauerfall getragen haben.
ich finde, jeder sollte so trauern dürfen, wie er möchte und kann.
Man kann sich vergnügen und Dinge tun, die man sich evtl. vorher versagen mußte,
aber man hat auch das Recht traurig zu sein und nicht an Spiel und Spaß teilzunehmen. Und vor allem hat man das Recht, es mal so und mal so zu machen.
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Wenn der liebe Gott uns alle schlank haben wollte, hätte er nicht die Schokolade erfunden.

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« Antworten #39 am: 14 November 2018, 18:57:39 »

Na, die Pflege hielt sich ja doch sehr in Grenzen. Da hat manch eine mit dem Opa aber mehr zu schaffen.

ihre beste Zeit hatten sie wohl, als Hantz gekifft hat...
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« Antworten #40 am: 16 November 2018, 14:23:46 »

Hätte man Luger nicht sagen können, dass kurz nach Hansemanns Ableben auch die Serie stirbt? Dann wäre er bestimmt geblieben.  gung
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« Antworten #41 am: 16 November 2018, 14:25:06 »

Das wusste Luger garantiert!
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Münster ist größer, als die meisten denken. In Ost-West-Richtung 20,6 km, in Nord-Süd-Richtung 24,4 km.

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« Antworten #42 am: 16 November 2018, 15:23:33 »

Das kann ich mir eher nicht vorstellen.
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Berlin ist größer, als die Meisten denken.  Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km.
In diesem Sinne …
Herzliche Grüße von Rennbiene

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« Antworten #43 am: 16 November 2018, 15:39:50 »

Das wusste Luger garantiert!

Das glaube ich nicht. Der Beschluss der ARD ist ja neu.
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« Antworten #44 am: 16 November 2018, 18:17:02 »

Auf dem Fest am Tisch sitzen durfte sie komischerweise.
Sie befand sich unter öffentlicher Kontrolle und musste künftigen Witwen zu zeigen, wie man richtig leidet....
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