@heinzi-Lindenstrasse-Fan-Forum
13 Dezember 2019, 05:02:50 *
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren.

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
News: Keine Spycambilder mehr posten
 
   Übersicht   Hilfe Einloggen Registrieren  
Seiten: 1 2 3 4 5 [6] 7   Nach unten
  Drucken  
Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019  (Gelesen 4534 mal)
Hamlet
Mitglied
Akropolis-Stammgast
****
Offline Offline

Beiträge: 47.852


Power-Poster von nebenan.




Ignore
« Antworten #125 am: 04 Dezember 2019, 21:48:59 »

Ja, Rosi hat dann das Bild von Hubert zerschnitten.

Und das Bett mit dem Vorschlaghammer auseinander gekloppt.

Ausgerechnet der blöden Lisa das Geld geben...
Gespeichert

«---  Aquaman ist scheiße!  ---»

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
kühle Blonde
Mitglied
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 1.241

Stehaufweibchen




Ignore
« Antworten #126 am: 05 Dezember 2019, 08:18:46 »

Das war aber auch gemein von Hubert. Schließlich hat auch seine Ehefrau zu dem Geld beigetragen. Hätte er Lisa einen Teil überlassen, dann hätte ich es nachvollziehen können.
Gespeichert

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“(Tayyip Erdogan am 6. 12. 1997)

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Rennbiene
Mitglied
Akropolis-Stammgast
****
Offline Offline

Beiträge: 50.570


rennt und rennt und rennt...




Ignore
« Antworten #127 am: 05 Dezember 2019, 08:46:22 »

Und in der ehrenwerten Lindenstraße kommt natürlich keiner auf die Idee(war das nicht die gesetzestreue Gabi?) das Testament diskret verschwinden zu lassen.

Allerdings verstehe ich auch nicht, dass in einer Ehe der andere das Testament nicht kennt, was ja (in dem Fall) über gemeinsam Angeschafftes entscheidet.

Hat Rosi nur den Pflichtteil bekommen? Oder war damals davon keine Rede, weil gar nicht genug da war?
Gespeichert

Berlin ist größer, als die Meisten denken.  Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km.
In diesem Sinne …
Herzliche Grüße von Rennbiene

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Arti
Qualify
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 1.559





Ignore
« Antworten #128 am: 05 Dezember 2019, 09:19:54 »

Ja, Rosi hat dann das Bild von Hubert zerschnitten.
Oh, ups. So genau weiss ich das gar nicht mehr.

Hab gerade Huberts Biografie gelesen. Seine Spielsucht...
Rosi hat es nicht einfach gehabt. Die Spielsuchphase hab ich damals nicht gesehen, 
aber ich erinnere mich an die Sache mit dem Windrad.
Die Windrad Story fand ich langweilig, einfach weil er so pedantisch und belehrend war.
Ich kann mich auch noch an seine Gespräche mit Lisa erinnern. Er war sehr gütig.
Rosi war nach Huberts Tod 8und dem Testament) nicht mehr die Alte.

Das mit dem lebenslangen Wohnrecht würde ich gerne diskutieren.

Der Begriff ist etabliert, aber es gibt noch etwas Besseres: das lebenslange Nutzungsrecht.
Wer ein lebenslanges Wohnrecht hat, kann die Wohnung für sich nutzen, solange er will. Wenn er/sie aber als Pflegefall z.B. in ein Pflegeheim umzieht, gibt er sein Wohnrecht auf.
Beim lebenslangen Nutzungsrecht, kann der Mieter ausziehen und bestimmen, dass ein anderer Mieter in die Wohnung zieht.

Was ich nicht genau weiss:
Ich denke, dass lebenslanges Wohnrecht bedeutet, der Mieter ist in allen weiteren Punkten nicht besser gestellt, als die anderen Mieter.
Jede Mieterhöhung trifft ihn, wie alle anderen auch.
Er muss er sein lebenslanges Wohnrecht aufgeben, wenn er die Wohnung nicht mehr halten kann.
(Aber als Mieter mit lebenslangem Wohnrecht könnte er evtl. um eine Abfindung pokern.)
(Ist das so richtig?

Ich werde Dressler vermissen,- aber das Ende ist unausweichlich angebahnt und ich bin gespannt, wie er sein Vermögen aufteilen wird.
Schön finde ich, dass er an seine Lieben denkt.
Es gibt ja auch die andere Variante: verbitterter alter Mann, der sein Vermögen lieber einer Einrichtung hinterlässt- oder einem Menschen, der sich mit Berechnung eingeschleimt hat.

Das wird hier nicht passieren. Der Doc ordnet die letzten Dinge auf Doc-Dressler-Art, in dem er versucht, Regie zu führen. Ich möchte dich so gerne glücklich sehen.

Er wird seine Beerdigung bis auf die letzte Nelke planen und genau durchdenken, wer was erbt.
Ungerecht werden das nachher trotzdem Einige finden.
Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
kühle Blonde
Mitglied
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 1.241

Stehaufweibchen




Ignore
« Antworten #129 am: 05 Dezember 2019, 09:44:18 »

Und in der ehrenwerten Lindenstraße kommt natürlich keiner auf die Idee(war das nicht die gesetzestreue Gabi?) das Testament diskret verschwinden zu lassen.

Allerdings verstehe ich auch nicht, dass in einer Ehe der andere das Testament nicht kennt, was ja (in dem Fall) über gemeinsam Angeschafftes entscheidet.

Hat Rosi nur den Pflichtteil bekommen? Oder war damals davon keine Rede, weil gar nicht genug da war?

Der Pflichtteil ist ein prozentualer Anteil am Gesamtvermögen. Wie hoch dieses ist, spielt keine Rolle.
Gespeichert

„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“(Tayyip Erdogan am 6. 12. 1997)

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Miracoli
Mitglied
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 19.466





Ignore
« Antworten #130 am: 05 Dezember 2019, 10:01:04 »

Korrekt, genauer gesagt ein Abfindungsanspruch in Geld gegen die Erben.

Hat Rosi denn gar nichts bekommen? Zu lange her.
Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Arti
Qualify
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 1.559





Ignore
« Antworten #131 am: 05 Dezember 2019, 10:05:49 »

Und in der ehrenwerten Lindenstraße kommt natürlich keiner auf die Idee(war das nicht die gesetzestreue Gabi?) das Testament diskret verschwinden zu lassen.
In der ehrenwerten Lindenstraße kämen mir gleiche Mehrere in den Sinn, die ein Testament verschwinden lassen würden.
Wer ein Gewissen hat und nicht von Grund auf Böse ist (wie der Engel) wird für sein Tun eine Rechfertigung (er-finden: Der Arme war dement. Er wusste nicht, was er tat...),
und danach fröhlich in dem Gefühl weiter leben, er hätte eine Ungerechtigkeit gerade noch rechtzeitig ausgebügelt.

Ja, Gabi könnte Eine sein, die Prinzipien hat und ehrlich ist.

Aber wenn Huberts Testament vernichtet worden wäre hätte man sich das Testament ganz sparen können. So wie es war, hatte die Story schon den größten Unterhaltungswert.

Vielleicht hat der Hubert sein Testament damals aber auch bei einem Anwalt oder direkt beim Amtsgericht hinterlegt?
Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Arti
Qualify
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 1.559





Ignore
« Antworten #132 am: 05 Dezember 2019, 10:12:52 »

Hat Rosi denn gar nichts bekommen? Zu lange her.
Das spielt keine Rolle. Stärker ist das Gefühl, enterbt (missachtet, ungerecht behandelt) worden zu sein.
Das ist ausserdem auch noch demütigend. (Testamente sind immer Objekte der allgemeinen Neugier)

Und wenn man auf die Zahlen guckt: Hubert musst ja irgendwie unter die Erde, was auch Geld kostet.
Ich denke auch, dass Rosi Grund hatte, wütend zu sein.
Und wie geschrieben: Was ist schon ein Wurstzipfel im Vergleich mit der ganzen Salami?

Was hat Lisa eigentlich mit dem Geld gemacht?
Das war für sie ja wahnsinnig viel.
Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Valentine
Mitglied
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 8.001


Lächle! Du kannst sie nicht alle töten.




Ignore
« Antworten #133 am: 05 Dezember 2019, 12:01:00 »

Und in der ehrenwerten Lindenstraße kommt natürlich keiner auf die Idee(war das nicht die gesetzestreue Gabi?) das Testament diskret verschwinden zu lassen.

Allerdings verstehe ich auch nicht, dass in einer Ehe der andere das Testament nicht kennt, was ja (in dem Fall) über gemeinsam Angeschafftes entscheidet.

Hat Rosi nur den Pflichtteil bekommen? Oder war damals davon keine Rede, weil gar nicht genug da war?

Da kann ich mich auch nicht mehr so dran erinnern - Rosi hätte damals, hätte es kein Testament gegeben, der komplette Betrag zugestanden - Hubertchen war ja nicht der Vater von Gabi, und sonst gab es keine Kinder. Pflichtteil ... das wären 50% gewesen, egal wie hoch der Betrag auf dem Sparbuch war. Den bekommt man natürlich nur, wenn man ihn einfordert ... hat Rosi das Testament so hingenommen wie es war, dann hat sie nichts bekommen.

Testament des Partners kennen ... ich weiß gar nicht mal, ob mein Mann überhaupt eines geschrieben hat!
Gespeichert

Wer einen Fluss überquert, muss die eine Seite verlassen.
- Mahatma Gandhi -

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Miracoli
Mitglied
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 19.466





Ignore
« Antworten #134 am: 05 Dezember 2019, 12:11:33 »

Das finde ich ungewöhnlich.

Viele machen sogar ein gemeinsames (Berliner) Testament  - wobei das steuerlich ungünstig sein kann, wenn viel Vermögen vorhanden ist.
Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
scrooge
Mitglied
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 14.390


Ach was!


WWW

Ignore
« Antworten #135 am: 05 Dezember 2019, 12:13:46 »

Wir haben es letztes Jahr tatsächlich auf die Reihe gekriegt, den ganzen Kram (auch Vollmachten etc.) gemeinsam zu regeln, nachdem wir in näherer Umgebung mitgekriegt haben, was für ein umständliches Gedöns das werden kann, wenn man das nicht macht.
Gespeichert

"Vanaf een Gazelle zie je meer dan vanuit een Jaguar." (Frank van Rijn)

http://grenzwanderer.wordpress.com/

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Arti
Qualify
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 1.559





Ignore
« Antworten #136 am: 05 Dezember 2019, 12:22:15 »

Ja, das muss man sich vorstellen.
Hubert hatte keine leiblichen Kinder.
Ist ja alles schon so lange her. Es gab oft Spannungen zwischen ihm und Gabi. Vielleicht hatte er den Anhang schon gerne, hat dann aber in Lisa seine Tochter gefunden?
So könnte mir vorstellen, entstand in ihm der Wunsch Lisa sein kleines Vermögen zu hinterlassen.
Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Arti
Qualify
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 1.559





Ignore
« Antworten #137 am: 05 Dezember 2019, 12:29:39 »

Das finde ich ungewöhnlich.

Viele machen sogar ein gemeinsames (Berliner) Testament  - wobei das steuerlich ungünstig sein kann, wenn viel Vermögen vorhanden ist.

Ja, das Berliner Testament haben meine Urgroßeltern gemacht.
Da wird das Erbe gemeinsam festgelegt und kann nicht mehr verändert werden, nachdem einer der Erblasser verstorben ist.
Aber selbst wenn Hubert und Rosi ein Berliner Testament aufgesetzt hätten,- solange Hubert dazu in der Lage gewesen wäre, hätte er das ändern können.

Rosi hätte von ihm wissen wollen, warum er jetzt etwas will und wäre bei Testamentseröffnung nicht so shocking überrascht gewesen.
Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Rennbiene
Mitglied
Akropolis-Stammgast
****
Offline Offline

Beiträge: 50.570


rennt und rennt und rennt...




Ignore
« Antworten #138 am: 05 Dezember 2019, 14:17:47 »

Er hätte es aber nicht alleine ändern können.
Ist ein Berliner Testament erst einmal erklärt, kann es nicht einseitig verändert werden.
Gespeichert

Berlin ist größer, als die Meisten denken.  Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km.
In diesem Sinne …
Herzliche Grüße von Rennbiene

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Miracoli
Mitglied
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 19.466





Ignore
« Antworten #139 am: 05 Dezember 2019, 14:49:41 »

So ist es - gemeinsam errichtet, nur gemeinsam änderbar.
Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
salessia
Mitglied
Akropolis-Stammgast
****
Offline Offline

Beiträge: 70.721


Board-Zitrone




Ignore
« Antworten #140 am: 05 Dezember 2019, 15:01:01 »

Ich brauche kein Testament. Wenn ich nach dem Gatten sterbe, erbt alles meine Tochter. Wenn ich vor dem Gatten sterbe, würde er niemals etwas für sich wollen, sondern alles meiner Tochter geben. Da bin ich mir 100 %ig sicher. Und wenn es doch anders kommt, was ich nicht glaube, ist es auch egal, ihm steht ja die Hälfte zu. Vielleicht ist ja auch nix übrig. Häuser oder sowas hab ich ja nicht mehr.

Mein Mann braucht auch kein Testament. Wenn er vor mir stirbt, erbe ich eine Hälfte des Hauses und seine Kinder die andere Hälfte. Dann wird es sowieso verkauft werden, weil ich da nicht allein wohnen bleiben würde und die Kinder wollen es auch nicht. Wenn er nach mir stirbt, bekommen alles seine beiden Kinder.

Berliner Testament ist doch nur sinnvoll, wenn man verhindern möchte, dass man die Kinder z.B. direkt auszahlen muss, wenn ein Haus vererbt wird, in dem der Witwer/die Witwe wohnen bleiben möchte, oder?

Gespeichert

¡Sueco viejo!

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Arti
Qualify
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 1.559





Ignore
« Antworten #141 am: 05 Dezember 2019, 15:25:10 »

Er hätte es aber nicht alleine ändern können.
Ist ein Berliner Testament erst einmal erklärt, kann es nicht einseitig verändert werden.
@Rennbiene
@Miracoli

Danke, das war mir nicht klar.
Ich dachte bisher, das Berliner Testament steht im Todesfall eines der Erblasser fest (der überlebende kann es nicht ändern), aber dass es von einem storniert werden kann, solange beide noch leben. Aber es genügt offenbar nicht, dass es sich einer der beiden anders überlegt. Beide müssen in Einvernehmen zum Notar marschieren.
(kompliziert)


Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Arti
Qualify
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 1.559





Ignore
« Antworten #142 am: 05 Dezember 2019, 15:39:39 »

Berliner Testament ist doch nur sinnvoll, wenn man verhindern möchte, dass man die Kinder z.B. direkt auszahlen muss, wenn ein Haus vererbt wird, in dem der Witwer/die Witwe wohnen bleiben möchte, oder?

Ich muss das direkt mal fragen.
Meine Urgoßeltern hatten eine Hofstelle. Ihr einziger Sohn war im 2. Weltkrieg gefallen. Sie haben dann einen Jungen aus der Familie an Sohnesstatt angenommen. Ich weiss nicht, warum sie ihn nicht adoptiert haben. Der Junge sollte Hof später übernehmen. Ihre Tochter stand unter dem Einfluss ihres Mannes, der keinen Hehl daraus machte, den Hof zu verkaufen, sobald er die Hand drauf kriegt.
Ich glaube, die Urgroßeltern hatten damals sehr großen Kummer.
Meine Uroma ist zuerst gestorben. Mein Uropa wurde dann im Alter sehr bedrängt, er soll das Testament ändern und seine Tochter einsetzen.
Das Berliner Testament schützte ihn, besonders im Alter, als er schwächer wurde und auf Hilfe angewiesen war.
Irgendwann mussten sich die Drängler damit abfinden. Sie hatten selber juristischen Rat eingeholt.
Das war der Grund diese Testamentsform zu wählen. Ob es weitere Gründe gibt, weiss ich nicht.
Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Miracoli
Mitglied
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 19.466





Ignore
« Antworten #143 am: 05 Dezember 2019, 15:41:31 »

Hier etwas genauer, man kann sein Testament widerrufen und dann gilt es als ganzes nicht mehr:

https://m.focus.de/finanzen/experten/berliner-testament-aendern-welche-moeglichkeiten-es-gibt_id_8029866.html
Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Arti
Qualify
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 1.559





Ignore
« Antworten #144 am: 05 Dezember 2019, 17:47:04 »

Mal kurz weg von Testamenten und hin zu Nina

Ich habe heute gedacht, dass sich an Ninas Beziehungen ein Muster erkennen lässt.
Erwachsen sind ihre Männer nicht.

Enzo hatte Jäcks geklauten Ferrari an der Backe. Irgendwie hat er sich von Jäck überreden lassen, die Einzelteile zu verstecken. Für sein Risiko sollte er finanziell entschädigt werden.
Es ging damals um einen Urlaub mit Nina. (Beide waren extrem gestresst) Ich glaube, Enzo hatte von dem Geld einen Caravan gekauft.
Die Sache flog auf. Nina war ahnungslos- sehr wütend:
Ich bin Polizistin! Enzo! So was kann mich den Job kosten.

So ziemlich das Gleiche hatte sie mit Johannes, der Schwarzarbeit machte.
Ninas Text von damals passte jetzt wieder: Ich bin Polizistin! Johannes! So was kann mich den Job kosten.

Die Beziehung mit Enzo endete bald danach. Die mit Johannes setzte sie fort, weil sie gerade Eltern geworden sind.
Aber man hat das Gefühl, dass Nina einfach noch keine Lust hatte, ihre Beziehung mit Johannes zu diskutieren. Bzw. eine Frau, die gerade ein Kind geboren hat, wird ihrem Partner noch eine Chance geben, wenn es vertretbar ist.

Enzo und Johannes wollten ihr beide mit fast kindlichem Eifer gefallen.
Beide haben Dinge getan, die Ninas berufliche Laufbahn gefährden konnten.
Und wofür? Im Grunde für Nebensächliches (besonderer Urlaub (Enzo) - Firlefanzgeschenke (Johannes))

Wie zwei Jungs, die Blödsinn machen.
Lieber nicht erzählen, dass wir mit Feuer spielen.
Zwei verspielte Männer, die sich eine mütterlich wirkende Frau gesucht haben. Machen heimlich Dinge, die "Mutti" nicht wissen darf, behaupten alles im Griff zu haben und überblicken dabei nicht, was aus ihren Handlungen entstehen könnte. (Wird schon gut gehen)

Nina wirkt in zivil sehr mütterlich, betüdelnd, in ihrer Polizeiuniform  streng, dann vertritt sie das Gesetz.

Klaus ist das Verspielte abhanden gekommen, aber wenn er an eine gute Srory käme, in dem er etwas Kriminelles tut (Bestechung z.B.), Leute abhören, würde er das tun.
So sehr unterscheidet sich Klaus nicht von Enzo und Johannes.


Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Greg
Mitglied
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 21.455




Ignore
« Antworten #145 am: 05 Dezember 2019, 21:16:46 »

Johannes wollte doch kein Firlefanz schenken, sondern einen Kinderwagen kaufen. Damit wollte er seiner Verantwortung als Vater nachkommen. Ich meine sogar, nach einem entsprechenden Vorwurf von Nina.
Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Arti
Qualify
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 1.559





Ignore
« Antworten #146 am: 05 Dezember 2019, 23:36:08 »

Johannes wollte doch kein Firlefanz schenken, sondern einen Kinderwagen kaufen. Damit wollte er seiner Verantwortung als Vater nachkommen. Ich meine sogar, nach einem entsprechenden Vorwurf von Nina.

Ich erinnere mich an eine Szene, in der es um eine Babydecke- oder so etwas ging. Da ist Johannes gleich begeistert losgelaufen, die Decke besorgen.

Firlefanz nehme ich zurück. Stimmt, es war von einem Kinderwagen die Rede.
Aber wenn man nicht viel Geld hat, muss es nicht das neueste Modell sein und gerade Kinderwagen kann man gebraucht kaufen.

Der Punkt ist, dass Nina nie gesagt hat:
Das Geld reicht nicht. Wie soll unser Kind nur überleben?
Nina verdient, Johannes hatte einen Job.
Diese Schwarzarbeit hat ihn sich wichtig fühlen lassen.
(Frau und Kind, das ist teuer.... Das war eine komische Sze mit dem Arbeiter, der ihn zur Schwarzarbeit angeheuert hat)

Es gab keine Szene, in der gesagt wurde, Johannes muss - egal wie- mehr Geld ranschaffen.
Alles was er davon kaufen wollte, war entbehrlich.
Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Greg
Mitglied
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 21.455




Ignore
« Antworten #147 am: 06 Dezember 2019, 00:18:23 »

Den Luxus-Kinderwagen wollte Nina. Er wollte sich als Vater einbringen und ihr den Wunsch erfüllen.
Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Greg
Mitglied
Lindenstrassenurgestein
*
Offline Offline

Beiträge: 21.455




Ignore
« Antworten #148 am: 06 Dezember 2019, 00:20:26 »

Ich empfand es schon so, als habe sie durch den Luxus-“Wunsch“ zumindest unbewusst Druck auf ihn ausgeübt. Zumindest hat sie, ich meine auch Iffi, ihm vorgeworfen, sich nicht genug um sie und das Ungeborene zu kümmern. Es ging da doch um irgendeinen Arzttermin, wo er wegen Arbeit nicht mitkonnte, Nina knatschig war und sich Iffi statt ihm dann quasi vorwurfsvoll frei genommen hat. Und das wollte er durch die Erfüllug des „Wunsches“ kompensieren.
« Letzte Änderung: 06 Dezember 2019, 07:43:47 von Greg » Gespeichert

Autor Thema: Folge 1743 "Entschlossen" vom 01.12.2019(Gelesen 4534 mal)
Rennbiene
Mitglied
Akropolis-Stammgast
****
Offline Offline

Beiträge: 50.570


rennt und rennt und rennt...




Ignore
« Antworten #149 am: 06 Dezember 2019, 05:56:11 »


Aber wenn man nicht viel Geld hat, muss es nicht das neueste Modell sein und gerade Kinderwagen kann man gebraucht kaufen.



Gebraucht kaufen ist keine Frage des Geldes (so meine Erfahrung) sondern eine Grundeinstellung.
Ich kenne genug Leute, die wenig Geld haben und absolut überzeugt mitteilen: Niiiie würde ich mein Kind in etwas gebrauchtes stecken. Oder auch selber etwas anziehen.
Gespeichert

Berlin ist größer, als die Meisten denken.  Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km.
In diesem Sinne …
Herzliche Grüße von Rennbiene
Seiten: 1 2 3 4 5 [6] 7   Nach oben
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP Powered by SMF 1.1.21 | SMF © 2006-2009, Simple Machines
Impressum Forumregeln Blog
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS
Seite erstellt in 0.113 Sekunden mit 20 Zugriffen.