Autor Thema: Kino - die Leinwand des Lebens  (Gelesen 137111 mal)

Offline Tinka

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2200 am: 16 März 2022, 16:59:26 »

Mir ist es im Kino viel zu laut, zu unbequem und mich nerven die Leute die sich einen 5 Liter Eimer Cola reinschütten und dann alle 10 Minuten zum Klo rennen.
Und dann gibt es Leute die jede Szene lautstark kommentieren müssen  :ohnmacht:

Was sind denn für Leute bei euch im Kino? Die Sitze finde ich sehr bequem. Ich sehe äußerst selten mal jemanden rausgehen. Kommentiert wird auch nichts, höchstens vor dem Hauptfilm die Trailer oder die Werbung.

Ich sitze zu Hause auf einer Art Chaise Lounge, d.h. ich habe immer die Beine oben. Alles andere empfinde ich daher als unbequem.
Ich war mal in Deutschland im Kino zur Monty Python Nacht, das sassen welche vor uns die die Filme auswendig kannten und die ganzen Gags vorher lautstark verkündeten und sich dann kaputt lachten.
Hier habe ich die Krise bekommen als ein Kind (vom Alter her hätte es den Film gar nicht sehen dürfen) uns den ersten Teil von Der Herr der Ringe total verdorben hat weil es die ganze Zeit geheult und geschluchzt hat. Das wurde unterbrochen von dem Typen neben mir der ständig zum Klo musste. Nach dem zweiten Klogang habe ich mit ihm die Sitze getauscht.

Wo ich sicher wieder hingehen würde ist wenn der „Filmprofessor“ wieder was bei uns anbietet. Wir hatten schon mal ein paar Abende mit verfilmten Büchern und Infos dazu und einmal mehrere Abende mit Filmgeschichte.

Für mich hat Kino absolut keinen Mehrwert gegenüber zu Hause Filme zu gucken.
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Offline Excalibur

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2201 am: 16 März 2022, 17:08:47 »
Aber die Sitze sind bequem und so dass jeder gut sehen kann

 :peace:  Dann komme ich zu Dir ins Kino - ich habe immer Köpfe im Bild.

https://www.amazon.de/Bequeme-Sitzerh%C3%B6hung-Stuhl-Erwachsene-Oeko-TEX-Bezug/dp/B099MKJ4F2/ref=sr_1_9?keywords=sitzerh%C3%B6hung%2Bauto%2Berwachsene&qid=1647445862&sr=8-9&th=1

 :tounge:

Für mich wäre das klasse!  Aber der hinter mir - ob der so begeistert davon wäre...?   :biggrin:
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Offline Excalibur

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2202 am: 16 März 2022, 17:10:44 »

Ich sitze zu Hause auf einer Art Chaise Lounge, d.h. ich habe immer die Beine oben. Alles andere empfinde ich daher als unbequem.
...
Für mich hat Kino absolut keinen Mehrwert gegenüber zu Hause Filme zu gucken.

Bei mir heißt's zwar (nicht ganz so vornehm)  Cöuchchen - aber ich stimme Dir uneingeschränkt zu.   :daumen:
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Offline das Glückskind

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2203 am: 16 März 2022, 17:14:58 »
Auf der Couch liegen kann ich immer noch, wenn ich tot bin.  :biggrin:

PS: Bei uns heißt die Couch übrigens "Dagmar", dank Rennbiene habe ich erfahren, dass das Modell so heißt. Wir zwar inzwischen ein neues Modell, aber der Name ist geblieben. Die neue Dagmar.
« Letzte Änderung: 16 März 2022, 17:19:26 von das Glückskind »
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Offline salessia

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2204 am: 16 März 2022, 17:28:43 »
Ich schau zu Hause auch halb liegend, aber Kino ist doch was ganz anderes. Ungefähr so unterschiedlich wie Essen zu Hause und im Restaurant. Kann beides gut sein, ist doch aber nicht vergleichbar. Finde ich jedenfalls.

Ins Kino gehe ich mit Freundinnen oder (seltener) mit meinem Mann, vorher oder hinterher trinken oder essen wir was, hinterher wird der Film bequatscht, die Leinwand ist viiiel größer usw...
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Offline Excalibur

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2205 am: 16 März 2022, 17:28:49 »
Auf der Couch liegen kann ich immer noch, wenn ich tot bin.  :biggrin:

Neeeee, tot möchte ich nicht mehr auf dem Cöuchchen liegen - mir wär's schon lieber, wenn mich einer wegbrächte...   :biggrin:
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Offline Tulpe

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2206 am: 16 März 2022, 17:53:26 »
Aber die Sitze sind bequem und so dass jeder gut sehen kann

 :peace:  Dann komme ich zu Dir ins Kino - ich habe immer Köpfe im Bild.

https://www.amazon.de/Bequeme-Sitzerh%C3%B6hung-Stuhl-Erwachsene-Oeko-TEX-Bezug/dp/B099MKJ4F2/ref=sr_1_9?keywords=sitzerh%C3%B6hung%2Bauto%2Berwachsene&qid=1647445862&sr=8-9&th=1

 :tounge:

Für mich wäre das klasse!  Aber der hinter mir - ob der so begeistert davon wäre...?   :biggrin:

Du wärst dann gerade mal genau so groß wie ein normal großer Mann. Da könnte man sich auch nicht beschweren. ;)
Brauchst das Ding ja nur zu verwenden, wenn vor dir ein Großer sitzt.
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Offline nonoever

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2207 am: 16 März 2022, 20:28:10 »
Das ist die langweilige Ehefrau, ich dachte das sieht man.  :smile:

Ich dachte erst wie salessia, dass du die linke Frisur meinst.   :smile:
Die rechte Frau hat doch nur lange gestufte Haare, die nach hinten gelegt sind,oder? Ich hätte das jetzt nicht für eine Frisur erachtet.
Hier wird ein Statumpel exekutiert.

Offline Schnecke

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2208 am: 16 März 2022, 21:17:06 »
Aber die Sitze sind bequem und so dass jeder gut sehen kann

 :peace:  Dann komme ich zu Dir ins Kino - ich habe immer Köpfe im Bild.   

Hier ein Beispiel, bei dieser Bauweise hat man keine Köpfe im Bild. Solche Kinos haben sich hier nicht gehalten.

Offline EdnaKrabappel

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2209 am: 16 März 2022, 21:33:44 »
Geht denn eigentlich außer Salessia, Edna Krabappel und mir niemand hier mehr "richtig" ins Kino?

Die Frage soll jetzt nicht vorwurfsvoll klingen, nur leicht verwundert.  :smile:

Das ist aber nett, dass Du mich hier erwähnst :smile: , dabei habe ich noch gar nichts über meine letzten beiden Besuche geschrieben: James Bond und West Side Story. Letzterer wäre für viele hier ein Träumchen gewesen - die erste Viertelstunde waren meine Freundin und ich ganz allein im Kino, dann kamen noch zwei Leute. Für das Kino natürlich bescheiden, aber für mich sehr luxuriös. Und der Film selbst war so schön! Tolle Choreografien, farbenfrohe Kostüme, ergreifende Szenen. Und die Musik liebe ich ja sowieso. Wenn man unbedingt etwas zum Meckern finden möchte, die Untertitel waren unterirdisch. Aber das ist ja verschmerzbar. Ansonsten sind wir beide ganz beseelt aus dem Kino geschwebt :inlove:

Offline Excalibur

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2210 am: 17 März 2022, 05:52:11 »
Aber die Sitze sind bequem und so dass jeder gut sehen kann

 :peace:  Dann komme ich zu Dir ins Kino - ich habe immer Köpfe im Bild.   

Hier ein Beispiel, bei dieser Bauweise hat man keine Köpfe im Bild. Solche Kinos haben sich hier nicht gehalten.

Genau so sollte es ausschauen - wie ich schrieb: die Amphitheater-Kinos, die sind klasse.
Wir hatten früher in Wü. ein noch besseres: das hatte auch diese Treppen-Anordnung der Sitze, hatte vor jeder Reihe aber sogar noch ein Tischchen mit einem - tätätätä - Aschenbecher! In dem Kino durfte man früher - in der Langen-Kino-Nacht am Wochenende - sogar während des Films rauchen.   :ohnmacht:  Ich weiß, jetzt fängt gleich wieder das Geschrei an von wegen ... - aber ich habe es geliebt.   :heart_broke:
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Offline Tinka

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2211 am: 17 März 2022, 09:12:39 »
Aber die Sitze sind bequem und so dass jeder gut sehen kann

 :peace:  Dann komme ich zu Dir ins Kino - ich habe immer Köpfe im Bild.   

Hier ein Beispiel, bei dieser Bauweise hat man keine Köpfe im Bild. Solche Kinos haben sich hier nicht gehalten.

So ist unser Filmhaus aufgebaut.
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Offline salessia

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2212 am: 17 März 2022, 09:45:49 »
Ich gehe meistens ins UCI, da kann man überall gut gucken:

https://www.cms-event.de/fileadmin/event/images/3-uci/duesseldorf-hafen/uci-kinowelt-duesseldorf-hafen-isens-kinosaal.jpg

In den alten Programmkino, in denen ich auch öfter mal hin, sind die Sitze nicht ganz so angeordnet.

Bambi: https://filmkunstkinos.de/wp-content/uploads/2017/04/5-RJ432_Architeturaufnahmen_Bambi_18-480x270.jpg

Metropol: https://filmkunstkinos.de/wp-content/uploads/2017/04/Metropol-28_25x16-480x320.jpg

Cinema: https://filmkunstkinos.de/wp-content/uploads/2017/04/Cinema_Saal_Neu-480x320.jpg

In diesen Kinos kann es schon mal schwierig werden, wenn ein Hagrid vor einem sitzt. Aber die sind nie so voll, dass man nicht den Platz wechseln kann.

Und hier an meinem Wohnort gibt es das älteste Kino Deutschlands, das nun allerdings komplett renoviert wurde:

https://kinomettmann.de/ueber-uns/unser-kino-service

Das ist einerseits sehr schade, aber man kann nun wirklich besser sehen.
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Offline markus

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2213 am: 17 März 2022, 09:54:03 »
Ich war zu Studentenzeiten in Karlsruhe mal in einem kleinen Programmkino und habe mir Underground von Emir Kusturica angesehen. Original mit Untertiteln. Da gab es kaum Abstufungen zwischen den Sitzreihen. Ich saß hinten und konnte von den Untertiteln nichts sehen. Das war das bislang einzige Mal in meinem Leben, dass ich mir gewünscht habe, Serbisch zu sprechen :biggrin:.
Read very carefully, I shall post this only once!

http://asummesuomessa.wordpress.com/

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Offline salessia

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2214 am: 17 März 2022, 09:56:19 »
Ich war zu Studentenzeiten in Karlsruhe mal in einem kleinen Programmkino und habe mir Underground von Emir Kusturica angesehen. Original mit Untertiteln. Da gab es kaum Abstufungen zwischen den Sitzreihen. Ich saß hinten und konnte von den Untertiteln nichts sehen. Das war das bislang einzige Mal in meinem Leben, dass ich mir gewünscht habe, Serbisch zu sprechen :biggrin:.

Wie, du kannst das nicht? Ein bisschen vorbereiten sollte man sich schon auf Filme!  :biggrin:
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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2215 am: 17 März 2022, 10:00:19 »
Geht denn eigentlich außer Salessia, Edna Krabappel und mir niemand hier mehr "richtig" ins Kino?

Die Frage soll jetzt nicht vorwurfsvoll klingen, nur leicht verwundert.  :smile:

Scheitert hier am fehlenden Babysitter. Ich kann aber gerne Filmkritiken zu "Paw Patrol - der Kinofilm" oder "Die Schule der magischen Tiere" schreiben :smile:. Das waren die letzten von mir getätigten Kinobesuche.

Das hat mich damals nicht abgehalten. Sowie ich nicht mehr gestillt habe, bin ich wieder mit meinen Freundinnen ins Kino. Man muss ja nicht zwingend zusammen gehen. Blöd ist nur, wenn man niemanden hat, der gern ins Kino geht.
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Offline salessia

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2216 am: 17 März 2022, 10:06:06 »
Geht denn eigentlich außer Salessia, Edna Krabappel und mir niemand hier mehr "richtig" ins Kino?

Die Frage soll jetzt nicht vorwurfsvoll klingen, nur leicht verwundert.  :smile:

Ich war zuletzt in "House of Gucci", James Bond und "Contra". Das habe ich aber auch erwähnt, glaube ich.

Deswegen hab ich Dich ja auch extra erwähnt.  :smile:

Und nein, von dem Gucci-Film hast Du nix geschrieben.  :beleidigtvb6:



Okeeee, wirklich nicht? Vielleicht im meinereiner?

Also, Lady Gaga fand ich grandios. Sie hat die Italienerin, die sich einen reichen Mann schnappen will, sehr überzeugend gespielt. Sehr schön auch, wie neureich sie immer zwischen den eher schlicht angezogenen Guccis später wirkte. Beispiel: https://i.ytimg.com/vi/agXMRSDsayU/maxresdefault.jpg

Die Geschichte war natürlich auch interessant, ich kannte sie vor Erscheinen des Films nicht, hatte es mir aber vorher durchgelesen.

Als im Nachspann Jared Leto stand, fiel mir wieder ein, dass er auch mitspielt und ich dachte: "Häh? Wen hat der denn gespielt? Ich hab den gar nicht gesehen!"

Zu Hause stellte ich dann fest, dass er Paolo Gucci war: https://images.wunderweib.de/paolo-gucci-house-of-gucci-leto,id=4163ebe7,b=wunderweib,w=1100,rm=sk.jpeg
 :ohnmacht:
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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2217 am: 17 März 2022, 10:10:03 »
Ergänzung: Meinen beiden Freundinnen war der Film zu lang (über 2,5 Stunden), mir nicht.
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Offline Hamlet

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2218 am: 17 März 2022, 15:05:29 »
Ergänzung: Meinen beiden Freundinnen war der Film zu lang (über 2,5 Stunden), mir nicht.

Diese Sorte Gemecker nervt mich immer wieder aufs Neue.
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Offline salessia

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2219 am: 17 März 2022, 15:18:45 »
Ergänzung: Meinen beiden Freundinnen war der Film zu lang (über 2,5 Stunden), mir nicht.

Diese Sorte Gemecker nervt mich immer wieder aufs Neue.

Sie haben ja nicht so richtig gemeckert, nur hinterher angemerkt, dass man die Geschichte auch kürzer hätte erzählen können. Mir sind selten Filme zu lang.
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Offline das Glückskind

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2220 am: 17 März 2022, 15:35:11 »
Geht denn eigentlich außer Salessia, Edna Krabappel und mir niemand hier mehr "richtig" ins Kino?

Die Frage soll jetzt nicht vorwurfsvoll klingen, nur leicht verwundert.  :smile:

Das ist aber nett, dass Du mich hier erwähnst :smile: , dabei habe ich noch gar nichts über meine letzten beiden Besuche geschrieben: James Bond und West Side Story. Letzterer wäre für viele hier ein Träumchen gewesen - die erste Viertelstunde waren meine Freundin und ich ganz allein im Kino, dann kamen noch zwei Leute. Für das Kino natürlich bescheiden, aber für mich sehr luxuriös. Und der Film selbst war so schön! Tolle Choreografien, farbenfrohe Kostüme, ergreifende Szenen. Und die Musik liebe ich ja sowieso. Wenn man unbedingt etwas zum Meckern finden möchte, die Untertitel waren unterirdisch. Aber das ist ja verschmerzbar. Ansonsten sind wir beide ganz beseelt aus dem Kino geschwebt :inlove:

 :smile:

Die Filme sind zwar beide nicht so meins (Musicals mag ich nicht so, und die West Side Story hat mir damals unsere blöde Musiklehrerin eh schon irgendwie versaut), aber schön, dass ihr so viel Freude hattet.  :)



Okeeee, wirklich nicht? Vielleicht im meinereiner?


Ach so, das kann natürlich sein. Da lese ich nicht immer alles.


Also, Lady Gaga fand ich grandios. Sie hat die Italienerin, die sich einen reichen Mann schnappen will, sehr überzeugend gespielt. Sehr schön auch, wie neureich sie immer zwischen den eher schlicht angezogenen Guccis später wirkte. Beispiel: https://i.ytimg.com/vi/agXMRSDsayU/maxresdefault.jpg

Die Geschichte war natürlich auch interessant, ich kannte sie vor Erscheinen des Films nicht, hatte es mir aber vorher durchgelesen.

Als im Nachspann Jared Leto stand, fiel mir wieder ein, dass er auch mitspielt und ich dachte: "Häh? Wen hat der denn gespielt? Ich hab den gar nicht gesehen!"

Zu Hause stellte ich dann fest, dass er Paolo Gucci war: https://images.wunderweib.de/paolo-gucci-house-of-gucci-leto,id=4163ebe7,b=wunderweib,w=1100,rm=sk.jpeg
 :ohnmacht:

Uh!  :ohnmacht:

So ähnlich ging es mir mit Russell Brand bei "Tod auf dem Nil", wobei der aber immer noch um Welten besser aussah.  :biggrin:

Danke für Deine Einschätzung, das klingt ja ganz gut. Ich wollte eigentlich auch reingehen, aber hab's irgendwie nicht geschafft.

@Nono:

Das ist die langweilige Ehefrau, ich dachte das sieht man.  :smile:

Ich dachte erst wie salessia, dass du die linke Frisur meinst.   :smile:
Die rechte Frau hat doch nur lange gestufte Haare, die nach hinten gelegt sind,oder? Ich hätte das jetzt nicht für eine Frisur erachtet.

Naja, ich fand einfach, dass das toll aussah. Man muss es vielleicht im Film sehen.  :smile:

Auf der Couch liegen kann ich immer noch, wenn ich tot bin.  :biggrin:

Neeeee, tot möchte ich nicht mehr auf dem Cöuchchen liegen - mir wär's schon lieber, wenn mich einer wegbrächte...   :biggrin:

Ach, das würde dann schon irgendwer machen, wär ja nicht mehr mein Problem.  :biggrin:


Ich schau zu Hause auch halb liegend, aber Kino ist doch was ganz anderes. Ungefähr so unterschiedlich wie Essen zu Hause und im Restaurant. Kann beides gut sein, ist doch aber nicht vergleichbar. Finde ich jedenfalls.

Ins Kino gehe ich mit Freundinnen oder (seltener) mit meinem Mann, vorher oder hinterher trinken oder essen wir was, hinterher wird der Film bequatscht, die Leinwand ist viiiel größer usw...

Ja, genau. Der Vergleich mit dem Essengehen passt gut; es ist einfach nicht vergleichbar. 

Eine Freundin von mir schmuggelt gerne noch ein paar Piccolöchen mit in den Saal, da macht's dann gleich noch mehr Spaß.  :biggrin:
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Offline Eisblume

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2221 am: 17 März 2022, 15:37:52 »
Ich war zu Studentenzeiten in Karlsruhe mal in einem kleinen Programmkino und habe mir Underground von Emir Kusturica angesehen. Original mit Untertiteln. Da gab es kaum Abstufungen zwischen den Sitzreihen. Ich saß hinten und konnte von den Untertiteln nichts sehen. Das war das bislang einzige Mal in meinem Leben, dass ich mir gewünscht habe, Serbisch zu sprechen :biggrin:.

Bei der Schilderung fällt mir "Der mit dem Wolf tanzt" ein, gesehen in einem Programmkino bei Neuerscheinen. Vor mir saß ein 1,80-Mann (ich bin nur 1,60). Leider habe ich die Untertitel für die Lakota (?) immer nur halb gesehen, und bin beim Rüberlehnen für die andere Hälfte immer mit meiner Sitznachbarin zusammengestoßen...
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Offline Excalibur

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2222 am: 18 März 2022, 10:25:17 »
In diesen Kinos kann es schon mal schwierig werden, wenn ein Hagrid vor einem sitzt. Aber die sind nie so voll, dass man nicht den Platz wechseln kann.

 :jestera:  Diese Hagrids suchen sich meist den Platz vor mir aus.   :biggrin:
Und dann - wie Du schreibst: Platzwechsel.  Also, ich um alle meine Leute rumgedrängelt, ans andere Ende der Reihe gesetzt - und: 2 Minuten nach Filmbeginn kommt ein Arnold Schwarzenegger und setzt sich direkt vor mich.    :ohnmacht:
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Offline Hamlet

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2223 am: 18 März 2022, 15:50:00 »
Hodor!
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Offline karottensalat

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Re: Kino - die Leinwand des Lebens
« Antwort #2224 am: 06 August 2022, 19:59:16 »
Letzte Woche war ich mit Mann und Tochter in meinem jährlichen Sommer Freiluft Kino Besuch. Meist bleibt es ja bei dem einen Film für ein ganzes Jahr. Wir haben Bettina gesehen und Bettina Wegner war auch dabei und würde vor dem Film interviewt.

Alles in allem war es ein schöner Film und das Freiluftkino im Volkspark Friedrichshain hat sich enorm verschönert. Kein Plastikgeschirr am Kiosk, alles wurde in normalem Geschirr verkauft, nettes Personal. Wir hätten sogar den Hund mitnehmen dürfen, den wir nach der Erfahrung der letzten Jahre in den Rehbergen und in der Hasenheide zu Hause gelassen hatten (da dürfen Hunde nämlich nicht mitgenommen werden).

Vor ein paar Jahren habe ich im gleichen Kino "Gundermann" gesehen und war beeindruckt davon, dass es ein Leben in der DDR gab, das an mir komplett vorbeigegangen ist, aus ideologischen Gründen. Bettina Wegner hat mich dagegen eher negativ überrascht. Ich wusste nicht, dass sie so viele Privilegien hatte, trotzdem verkauft sie sich (bis heute) als Protestsängerin. Ihre Lieder habe ich oft nicht verstanden, zu intellektuell für mein schlichtes Gemüt.

Den Film möchte ich trotzdem.
Das Ende des Lebens ist eine höchste Vollendung.
Erst der Tod macht das Leben vollkommen.