Autor Thema: Kunst  (Gelesen 33914 mal)

Offline hanswurtebrot

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« Antwort #100 am: 20 Juni 2015, 22:20:14 »
 :biggrin:

Hebe deine Augen auf ...  :whistling:

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« Antwort #101 am: 16 Juni 2017, 06:46:32 »
"Wir müssen alle miteinander klar kommen." (Iris Brooks, 7. Mrz. 2019)

Offline Hamlet

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« Antwort #102 am: 16 Juni 2017, 16:34:32 »
Wir hatten damals jedes Jahr ein Schwein im Stall. Für uns Kinder gab es Hacken mit kurzem Stiel. Kartoffelacker, Hacke -> noch Fragen? Die dicken Kartoffeln waren für uns Menschen, die kleinen fürs Schwein. Die Molkerei war so ca. 2 Kilometer entfernt. Die Molke war umsonst. Da war so ein Hahn an der Mauer, da konnte man sich das holen. Also Mutter, Schwester und ich und das Fass auf dem Bollerwagen und dann 2 km zur Molkerei. Schrot musste man im Raiffeisen kaufen, war aber billig. Die Kartoffeln wurden in der Waschküche im Kupferkessel gekocht. Dann kam Schrot und Molke hinzu und es wurde gestampft. Einmal in der Woche wurde der Stall ausgemistet. Der Mist kam auf den Haufen und später dann auf den Acker. Im Herbst wurde geschlachtet. Direkt auf dem Hof nah beim Stall. Das Blut wurde in einer Schüssel aufgefangen, für die "schwarze Wurst". Wenn das Schwein heraus gezogen wurde, schrie es wie am Spieß. Man musste es tot machen! Jeder hat es gesehen, wie man es tot macht. Heute sieht das keiner mehr. Der Metzger war ein lustiger Kerl. In dem Kupferkessel wurde die Wurst gekocht. Ein bisschen Reis kam dazu. Das war dann die Wurstsuppe. Sauerkraut wurde gekocht, Wellfleisch geschnitten, jeder Nachbar kriegte was. Manche hatten noch den alten Henkelmann von der Wehrmacht. Schnäpse gab es! "Es war ein mal ein Mann, der hieß Pisspann, Pisspann hieß er, in die Bohnen schiss er, Ja, das war Pisspann!" So war der Metzger drauf, wenn er Wurst machte. Kino ist nix dagegen, reinweg nix! Ja, so war das damals. Und heute? Heute ist es eine anonyme Plastikverpackungsscheiße ohne jede Seele, es ist einfach nur KRANK!
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Offline D21

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« Antwort #103 am: 17 Juni 2017, 06:49:43 »
Wir hatten damals jedes Jahr ein Schwein im Stall.

Für uns Kinder gab es Hacken mit kurzem Stiel. Kartoffelacker, Hacke -> noch Fragen?

Die dicken Kartoffeln waren für uns Menschen, die kleinen fürs Schwein.

Die Molkerei war so ca. 2 Kilometer entfernt. Die Molke war umsonst. Da war so ein Hahn an der Mauer, da konnte man sich das holen. Also Mutter, Schwester und ich und das Fass auf dem Bollerwagen und dann 2 km zur Molkerei.

Schrot musste man im Raiffeisen kaufen, war aber billig. Die Kartoffeln wurden in der Waschküche im Kupferkessel gekocht. Dann kamen Schrot und Molke hinzu und es wurde gestampft. Einmal in der Woche wurde der Stall ausgemistet. Der Mist kam auf den Haufen und später dann auf den Acker. Im Herbst wurde geschlachtet. Direkt auf dem Hof nah beim Stall. Das Blut wurde in einer Schüssel aufgefangen, für die "schwarze Wurst". Wenn das Schwein heraus gezogen wurde, schrie es wie am Spieß. Man musste es tot machen! Jeder hat es gesehen, wie man es tot macht. Heute sieht das keiner mehr. Der Metzger war ein lustiger Kerl. In dem Kupferkessel wurde die Wurst gekocht. Ein bisschen Reis kam dazu. Das war dann die Wurstsuppe. Sauerkraut wurde gekocht, Wellfleisch geschnitten, jeder Nachbar kriegte was. Manche hatten noch den alten Henkelmann von der Wehrmacht. Schnäpse gab es!

"Es war einmal ein Mann, der hieß Pisspann, Pisspann hieß er, in die Bohnen schiss er, Ja, das war Pisspann!" So war der Metzger drauf, wenn er Wurst machte. Kino ist nix dagegen, reinweg nix! Ja, so war das damals.

Und heute? Heute ist es eine anonyme Plastikverpackungsscheiße ohne jede Seele, es ist einfach nur KRANK!

Wir hatten bis zu sechs Schweine pro Jahr. Das Schrot hat mein Vater selbst gemacht. Er baute Weizen, Gerste, Roggen ("Korn") und Hafer an.

Zwei Schweine schlachteten wir selbst, bis zu vier wurden verkauft. Auch Kartoffeln verkaufte mein Vater. Bei der Ernte halfen Großtanten und andere Leute, die dafür Kartoffeln bekamen.

Wir hatte zwei bis drei Milchküche, die meist "Ella" und "Line" hießen.

Meine Mutter verkaufte Hühnereier.

Die Milch wurde zur "Milchbank" in der Ortsmitte gebracht und dort von der Molkerei abgeholt. Unsere Milchkanne hatte die Zahl 13.

Im Dorf gab es zwei "Gefrieranlagen". Unser Fach hatte die Nummer 7. Darin lagerten tiefgefroren Obst, Gemüse und natürlich Fleisch.

Als Kind hatte ich einen kleinen Rechen für die Heu- und Grummeternte, der bemalt war. Mit 14, 15 habe ich von meiner Mutter das Laden auf dem Heuwagen übernommen, mein Vater gabelte, die Großmütter rechten.

Einmal haben wir an einem Tag vier Wagen Heu geholt. Jedesmal, wenn wir es in der Scheune abgeladen hatten, habe ich geduscht. Die Hitze, der Schweiß, die Scheune nicht isoliert, das war keine schöne Arbeit.

Auch Steine habe ich nicht gerne gelesen. Dagegen war die Kartoffelernte schön. Futterrüben haben wir im Herbst ausgehöhlt und Kerzen reingestellt.
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« Antwort #104 am: 20 Juni 2017, 01:59:20 »
http://www1.wdr.de/fernsehen/west-art/britta-peters-100.html

Kunst in der Stadt: Die Kuratorin Britta Peters

Mit Münster ist sie eng verbunden. Hier ist Britta Peters aufgewachsen, bevor sie nach dem Abitur nach Hamburg zog. "Wir haben uns als Jugendliche immer an den Kugeln getroffen", erzählt sie und meint die Giant Pool Balls am Aasee, die der amerikanische Künstler Claes Oldenburg zur ersten Skulptur Projekte 1977 aufstellen ließ.

Die Kulturwissenschaftler arbeitet als freie Ausstellungsmacherin und gehört gemeinsam mit Marianne Wagner und Kasper König zum Kuratorenteam der diesjährigen "Skulptur Projekte". Am 1. Januar 2018 übernimmt sie die künstlerische Leitung der "Urbane Künste Ruhr".


 :smile:
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« Antwort #105 am: 24 Juni 2017, 19:12:37 »
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« Antwort #107 am: 05 Juli 2017, 07:14:47 »
Ich bekomme ja immer mehr Einblick in die Welt der Kunst.   :smile:



Heute sagte ein deutscher Künstler über einen japanischen Kunstsammler:

"Der wird ziemlich kurzgehalten von seinem Galaristen."
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Offline Hamlet

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« Antwort #108 am: 05 November 2017, 22:31:08 »
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« Antwort #109 am: 14 Januar 2018, 16:37:22 »
Die Warhol-Ausstellung in Apolda würde ich gern sehen.

http://www.kunsthausapolda.de/andy-warhol/
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« Antwort #110 am: 28 Juni 2018, 19:32:44 »
Symposium über Kunst an der UdK in Berlin:

https://www.youtube.com/watch?v=z2sY_gKv1bw
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« Antwort #112 am: 30 März 2019, 04:52:15 »
Manche Künstler wie Ai Weiwei werden ziemlich gehypt.

 :(

https://de.wikipedia.org/wiki/Ai_Weiwei
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« Antwort #113 am: 30 März 2019, 18:30:12 »
Manche Künstler wie Ai Weiwei werden ziemlich gehypt.

Na hömma, der wird doch politisch verfolgt, dann muss seine Kunst doch gut sein.
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« Antwort #114 am: 30 März 2019, 18:59:22 »
Vielleicht ist seine Kunst gut, politisch verfolgt wird er meines Wissens eher nicht.
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Offline Hamlet

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« Antwort #115 am: 30 März 2019, 21:08:47 »
politisch verfolgt wird er meines Wissens eher nicht.

Hä?!
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Offline Löpelmann

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« Antwort #116 am: 30 März 2019, 21:09:52 »
Bei Wiki steht doch im Eintrag, dass er von Seiten der Regierung eingesperrt wurde, D21.

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« Antwort #117 am: 31 März 2019, 00:44:54 »
Das mag sein, meines Wissens hat er in China eine Art Imperium und ist richtig reich.
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« Antwort #119 am: 06 April 2019, 09:14:48 »
Ob ich es schaffe, diese interessante Ausstellung zu besuchen?

https://www.buceriuskunstforum.de/
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« Antwort #120 am: 28 April 2019, 09:17:18 »
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« Antwort #121 am: 29 April 2019, 17:35:43 »

Kunstpreis "Der Freche Mario" geht an den Cartoonisten Martin Perscheid

https://hpd.de/artikel/kunstpreis-freche-mario-geht-an-den-cartoonisten-martin-perscheid-16761
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Offline nonoever

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« Antwort #122 am: 29 April 2019, 17:48:01 »
Sehr schön!

Ich mag seine Bissigkeit.
Hier wird ein Statumpel exekutiert.

Offline Löpelmann

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« Antwort #123 am: 29 April 2019, 17:49:25 »
Solche Cartoons sagen manchmal mehr aus, als eine ganze Zeitung.

 :thumb_up:

Offline D21

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« Antwort #124 am: 11 Oktober 2019, 21:35:19 »
Fauré: Requiem, op. 48 - Laurence Guillod and Thomas Tatzl

https://www.youtube.com/watch?v=08GyEGqBC70


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