Autor Thema: Arbeit ist das halbe Leben Teil 5  (Gelesen 150296 mal)

Offline karottensalat

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #50 am: 23 April 2017, 11:13:59 »
Aktivistin? Was macht man am Tag der Arbeit als Aktivistin?
Steine werfen? Autos anzünden?

*Sorry, liebe Mephista, ich hoffe, du denkst jetzt nicht, dass ich dich solcher Taten beschuldige. In Berlin ist man da etwas gebeutelt. Ich kenne den ursprünglichen Sinn vom 1. Mai.*
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Offline heinzi

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #51 am: 23 April 2017, 11:20:46 »
 :ohnmacht:

Danke für diese zwei erschöpfenden Antworten   :beleidigtvb6:

Ich warte lieber auf Mephista
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Offline Philo

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #52 am: 23 April 2017, 11:24:23 »
Ich geniesse meine letzte Woche Ferien vor dem Arbeitsbeginn. Ich bin ja eine sehr engagierte Aktivistin, was den Tag der Arbeit betrifft. Das heisst, ich habe immer am Umzug teilgenommen, habe am 1. Mai-Fest mitgearbeitet, im Service, beim Aufräumen oder wo auch immer. Zum ersten Mal seit über 30 Jahren wird die ganze Sache in Olten ohne mich stattfinden.
Dafür habe ich Plakate aufgehängt, Flyers verteilt (ca. 3'000 Stück in fast allen Haushalten der Stadt).



Mephista schreibt doch hier, was sie macht.
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Offline heinzi

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #53 am: 23 April 2017, 11:32:33 »
Aber für was hängt man die Plakate auf und verteilt man Flyer?

Bestimmt nicht fürs Bierzelt
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Offline heinzi

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #54 am: 23 April 2017, 11:33:22 »
Und was für ein “Umzug“? So was kenn ich nur vom Fasching
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Offline Rennbiene

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #55 am: 23 April 2017, 11:38:25 »
Vielleicht solltest Du Dich auch mal mit dem Hintergrund des 1. Mais beschäftigen.
Dann dürften sich ein paar der fragen erübrigen.
Berlin ist größer, als die Meisten denken.  Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km.
In diesem Sinne …
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Offline heinzi

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #56 am: 23 April 2017, 11:43:54 »
Ein NaziFeiertag und nun?

Das wird Mephista kaum “feiern“ wie der Rest auch nicht!

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Offline Schnecke

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #57 am: 23 April 2017, 11:48:22 »
Und was für ein “Umzug“? So was kenn ich nur vom Fasching
:confu1:
Gibt es bei euch keinen Maiaufmarsch?

Offline Rennbiene

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #58 am: 23 April 2017, 11:52:40 »
Ein NaziFeiertag und nun?


Ein WAS??
Wie kommst Du denn auf DIE Idee?
Berlin ist größer, als die Meisten denken.  Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km.
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Offline karottensalat

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #59 am: 23 April 2017, 12:13:00 »
http://www.bild.de/news/inland/nationalsozialismus/nazis-erster-mai-30215876.bild.html

Und ehrlich, das passt zu dem, was die Randalierer am 1. Mai in Kreuzberg tun.
« Letzte Änderung: 23 April 2017, 12:15:25 von karottensalat »
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Offline Shimuwini

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #60 am: 23 April 2017, 12:15:11 »
Geschichte des 1. Mai hilft da vllt eher als Quelle....
✈ ✈  Reisetabletten nutzen rein gar nichts - habe jetzt 5 Stück eingenommen und bin immer noch zu Hause.  ✈ ✈

Offline heinzi

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #61 am: 23 April 2017, 12:28:00 »
Ein NaziFeiertag und nun?


Ein WAS??
Wie kommst Du denn auf DIE Idee?

Weil der Tag von Hitler zum Feiertag ausgerufen wurde

Wie soll ich sonst auf DIE Idee kommen?

Wer hat denn von der Geschichte dieses Tages (ja die fängt früher an mit Arbeiteraufstand etc pp) begonnen?
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Offline Rennbiene

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #62 am: 23 April 2017, 13:40:53 »
 Ehrlich gesagt fällt mir dazu nicht mehr allzu viel ein.
 Irgendwann ist es auch egal.
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Berlin ist größer, als die Meisten denken.  Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km.
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Offline karottensalat

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #63 am: 23 April 2017, 16:06:06 »
Der 1. Mai ist vermutlich für jeden etwas anderes - je nach Lebenserfahrung. In der Schweiz haben jedenfalls die Nazis den Tag nicht als Feiertag eingeführt, da bin ich mir ziemlich sicher.

Ich bin da geprägt von meiner Kindheitserfahrung - Demos, Umzüge durch die Stadt mit dem Spielmannzug, der Arbeiterkampflieder gespielt hat oder auch mal ein paar Stunden stramm stehen beim sowjetischen Ehrenmal (natürlich alles als Pflichtveranstaltung der Schule und jede Menge Ärger, wenn man nicht dabei war, wie auch bei der militärischen Vorbildung schon in der Grundschule) und eine Mutter, die dazu immer kommentiert: Ja, ja, bei den Nazis ging es mir schon genau so, da gab es auch immer Ärger, wenn man beim 1. Mai nicht dabei war.

Mein Sohn verstand den 1. Mai immer als Kampftag gegen "rechts". Ob er dabei die Rechte von Arbeitnehmern im Sinn hatte, weiß ich nicht. Es ging vermutlich mehr "gegen" als "für".

Ich finde es sehr interessant, dass es da so unterschiedliche Bilder und Wertvorstellungen gibt und ich würde auch gern mehr über den Einsatz von Mephista in ihrer Region wissen.
« Letzte Änderung: 23 April 2017, 16:09:18 von karottensalat »
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Offline Vivian

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #64 am: 23 April 2017, 16:16:35 »
wie auch bei der militärischen Vorbildung schon in der Grundschule) 

Das fing schon in der Grundschule an?!
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Offline Rennbiene

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #65 am: 23 April 2017, 16:20:36 »
 Die Vorbildung (Betonung auf vor) sogar schon im Kindergarten. Wenn man ein staatlichen Kindergarten besucht.
Es wurde einem immer klargemacht, dass die Soldaten der nationalen Volksarmee unsere allerbesten Freunde sind. (Gleich neben den Sowjetsoldaten).
Die vormilitärische Ausbildung aber erst in der achten oder neunten Klasse.


 Ganz egal, wie der 1. Mai eventuell von den Nazis oder auch von den Sozialisten missbraucht wurde.  Oder auch jetzt von anderen Gruppen.
Der Feiertag  ist ein Zeichen dessen, was Arbeiter im Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung erreicht haben  und ein Gedenken an die Menschen, die bei diesem Kampf ums Leben gekommen sind.
Berlin ist größer, als die Meisten denken.  Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km.
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Offline heinzi

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« Antwort #66 am: 23 April 2017, 16:34:14 »
Ehrlich gesagt fällt mir dazu nicht mehr allzu viel ein.
 Irgendwann ist es auch egal.
Bleib bei deiner Meinung!


Statt ner nichtssagenden pampigen Antwort könntest du dich ja dazu herablassen, mich in kurzen Worten an deinem schier unerschöpflichen wertvollem Wissen teil haben zu lassen.

Der Tag der Arbeit ist hier bei mir regional nichts weiteres als ein nichtssagender freier Tag an dem man einen Familienausflug im Idealfall macht.

Sonst nichts! Rein gar nichts!
Doch halt, in der Nacht zum ersten Mai wurden bei uns früher Scherze gemacht (Misthaufen versetzen, Mülleimer verstecken.... der Angebeteten wurde ein hübsch dekorierter Maibaum gesteckt, die Dorfmatratze bekam einen Besen und eine Spur vom Haus bis zum Rathaus ... bevorzugt mit Sägmehl, heute werden Klingelschilder mit Ketchup, Senf, Mayo und Rasierschaum beschmiert und unmenegen an Klopapier aufgewickelt ....)

Ich kenne das mit den Arbeiterkämpfen vor 1900 und dann eben, dass Hitler diesen Tag als Feiertag einführte und gleich missbrauchte.

Ah und in Berlin wird immer traditionell mit Monotoffcocktails geworfen und mit Pflastersteinen ... warum? Wieso? Ich denk die Täter wissen es selbst nicht, hauptsache auagetobt und Krawall gemacht, Sinn macht das keinen!

In der Schweiz ist der 1 Mai kein landesweiter Feiertag, sonst müsste Mephista da nicht mit der Arbeit beginnen!

Es wäre noch Kirchweihfest, aber ob es dafür Plakate und Flyer gibt?
Für Arbeiterrechte kämpfen ja Gewerkschaften über ihre Funktionäre, eher hinter geschlossenen Türen oder dann nach Abstimmung per Streik.

Also was macht man an dem Tag heutzutage?
« Letzte Änderung: 23 April 2017, 16:36:22 von heinzi »
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« Antwort #67 am: 23 April 2017, 16:42:55 »
wie auch bei der militärischen Vorbildung schon in der Grundschule) 
Das fing schon in der Grundschule an?!

*Sonne, Hagel, Regen, Schnee
Wann komm' ich zur Volksarmee
Sonne, Hagel, Regen, Wind,
wenn du groß bist, liebes Kind*

Das ist kein Witz. Und in der Grundschule geht es zum Manöver Schneeflocke, so eine Art Geländespiel, angeleitet von Soldaten. Mit Essen aus der Gulaschkanone. So war das damals. Und wehe dem, der nicht kommt, der hat danach nichts zu lachen in der Schule.
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Offline Vivian

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« Antwort #68 am: 23 April 2017, 16:48:01 »

Das ist kein Witz. Und in der Grundschule geht es zum Manöver Schneeflocke, so eine Art Geländespiel, angeleitet von Soldaten. Mit Essen aus der Gulaschkanone. So war das damals. Und wehe dem, der nicht kommt, der hat danach nichts zu lachen in der Schule.

 :confused:

Ich wußte davon, daß es im Teenageralter in den Schulen Pflicht war, was ich schlimm genug finde. Aber daß das schon so früh anfing, scheußflich. Und dieser ständige Druck und Zwang.
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Offline Lumpi

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Arbeit ist das halbe Leben Teil 5
« Antwort #69 am: 23 April 2017, 16:57:30 »
Ehrlich gesagt fällt mir dazu nicht mehr allzu viel ein.
 Irgendwann ist es auch egal.
Bleib bei deiner Meinung!


Statt ner nichtssagenden pampigen Antwort könntest du dich ja dazu herablassen, mich in kurzen Worten an deinem schier unerschöpflichen wertvollem Wissen teil haben zu lassen.

Der Tag der Arbeit ist hier bei mir regional nichts weiteres als ein nichtssagender freier Tag an dem man einen Familienausflug im Idealfall macht.

Sonst nichts! Rein gar nichts!
Doch halt, in der Nacht zum ersten Mai wurden bei uns früher Scherze gemacht (Misthaufen versetzen, Mülleimer verstecken.... der Angebeteten wurde ein hübsch dekorierter Maibaum gesteckt, die Dorfmatratze bekam einen Besen und eine Spur vom Haus bis zum Rathaus ... bevorzugt mit Sägmehl, heute werden Klingelschilder mit Ketchup, Senf, Mayo und Rasierschaum beschmiert und unmenegen an Klopapier aufgewickelt ....)

Ich kenne das mit den Arbeiterkämpfen vor 1900 und dann eben, dass Hitler diesen Tag als Feiertag einführte und gleich missbrauchte.

Ah und in Berlin wird immer traditionell mit Monotoffcocktails geworfen und mit Pflastersteinen ... warum? Wieso? Ich denk die Täter wissen es selbst nicht, hauptsache auagetobt und Krawall gemacht, Sinn macht das keinen!

In der Schweiz ist der 1 Mai kein landesweiter Feiertag, sonst müsste Mephista da nicht mit der Arbeit beginnen!

Es wäre noch Kirchweihfest, aber ob es dafür Plakate und Flyer gibt?
Für Arbeiterrechte kämpfen ja Gewerkschaften über ihre Funktionäre, eher hinter geschlossenen Türen oder dann nach Abstimmung per Streik.

Also was macht man an dem Tag heutzutage?
*seufz*
Im Ruhrgebiet und Rheinland wird der Tag nicht nur als Ausflugstag genutzt (dass ist ja auch EIN sinnvoller Grund für diesen Tag), sondern auch von verschiedenen Organisationen - vor allem den Gewerkschaften -, um auf aktuelle Themen der Arbebeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufmerksam zu machen.
Eine linke Jugendorganisation setzt sich in diesem Jahr unter dem Motto „Fahrscheinfrei zum 1. Mai“ für Vergünstigungen im öffentlichen Personennahverkehr für Kinder, Jugendliche und Azubis ein.

In Köln und Umgebung „stellt man einen Maibaum“ (kleine Birken mit Krepppapier), nicht diese großen Marktplatzdinger.
Bei uns im Veedel gibt’s sogar eine Maikönigin.
In meiner Heimat zog/ging man in den Mai bzw. machte „einen Maigang“.
Hier „tanzt man in den Mai“ - also am Vorabend.
Köln ist größer, als die Meisten denken.  Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt 27,6 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 28 km.
In diesem Sinne …

Dies ist keine Rechtsberatung.
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Offline Rennbiene

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« Antwort #70 am: 23 April 2017, 17:00:08 »
 Entschuldige bitte Heinzi, wer in Deinem Alter zum 1. Mai nichts besseres zu sagen hat als: das ist so ein Nazi Tag, ohne sich mal die Mühe zu machen, selber ein bisschen zu recherchieren und auch außerdem hier dazu akut beratungsresistent  erscheint, da sehe ich auch nicht ein ihn oder sie an meinem   - wie sagtest du ?- schier unerschöpft wertvollem Wissen teilhaben zu lassen.
 Das kannst du finden, wie du willst.
Gerne eine Diskussion, aber bitte mit etwas Grundwissen.
Meinen elfjährigen Kindern kann ich dazu gerne verhelfen und ihnen Details erklären, aber nicht erwachsene Menschen in der Mitte des Lebens. Siehe oben
Berlin ist größer, als die Meisten denken.  Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km.
In diesem Sinne …
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Offline bockmouth

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« Antwort #71 am: 23 April 2017, 17:09:37 »
wie auch bei der militärischen Vorbildung schon in der Grundschule)  
Das fing schon in der Grundschule an?!

*Sonne, Hagel, Regen, Schnee
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wenn du groß bist, liebes Kind*

Das ist kein Witz. Und in der Grundschule geht es zum Manöver Schneeflocke, so eine Art Geländespiel, angeleitet von Soldaten. Mit Essen aus der Gulaschkanone. So war das damals. Und wehe dem, der nicht kommt, der hat danach nichts zu lachen in der Schule.

Jepp, in der ehemaligen DDR gab es Zoff, wenn man als Kind nicht bem Militär zuschaute, in der alten BRD gab es Zoff, wenn man als Kind sonntags nicht in die Kirche ging....
Münster ist größer, als die meisten denken. In Ost-West-Richtung 20,6 km, in Nord-Süd-Richtung 24,4 km.

Offline karottensalat

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« Antwort #72 am: 23 April 2017, 17:15:41 »
Jepp, in der ehemaligen DDR gab es Zoff, wenn man als Kind nicht bem Militär zuschaute, in der alten BRD gab es Zoff, wenn man als Kind sonntags nicht in die Kirche ging....
Stimmt, wenn ich im Bekanntenkreis solche Geschichten erzähle, dann berichten das Leute mit westlicher Sozialisation auch so. Grundschule in Süddeutschland war in den 50er / 60er auch nicht so toll. Das vergesse ich manchmal.
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Offline heinzi

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« Antwort #73 am: 23 April 2017, 17:34:08 »
Entschuldige bitte Heinzi, wer in Deinem Alter zum 1. Mai nichts besseres zu sagen hat als: das ist so ein Nazi Tag, ohne sich mal die Mühe zu machen, selber ein bisschen zu recherchieren und auch außerdem hier dazu akut beratungsresistent  erscheint, da sehe ich auch nicht ein ihn oder sie an meinem   - wie sagtest du ?- schier unerschöpft wertvollem Wissen teilhaben zu lassen.
 Das kannst du finden, wie du willst.
Gerne eine Diskussion, aber bitte mit etwas Grundwissen.
Meinen elfjährigen Kindern kann ich dazu gerne verhelfen und ihnen Details erklären, aber nicht erwachsene Menschen in der Mitte des Lebens. Siehe oben


Ich finde es nett, wie Du über mein Wissen und meine Grundbildung urteilst!

Ich hatte ursprüngich nicht Dich gefragt sondern explizit Mephista wofür sie Aktivistin ist und wofür man Flyer und Plakate verteilt.

Hier in Badenwürttemberg gibts das nicht!
Gewerkschaftarbeot beschränkt sich bei uns im Land eher darauf dem Daimler ein paar kostenfreie Tage für Hallenrenovierungsarbeiten durch Streiks zu verschaffen.

Mehr ist hier im Süden nicht!

« Letzte Änderung: 23 April 2017, 18:23:35 von heinzi »
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« Antwort #74 am: 23 April 2017, 18:00:22 »
Mir ist auch der 1.Mai als "Gewerkschaftstag" bekannt.
Viele Jahre fand dann bei uns auf dem Grillplatz morgens eine Maikundgebung statt und anschließend wurde halt noch gefeiert.
Am Abend vorher fand immer der "Tanz in den Mai" statt. Dafür wurden vorher die Eintrittskarten verkauft und man bekam auch eine rote Anstecknelke, die ich dann am ersten Mai getragen habe.
Die Tanzveranstaltung gibt es nicht mehr und am ersten Mai ist es mittlerweile "nur" noch ein reiner "Familientag" ohne Kundgebung.
08.12.1985-29.03.2020
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